Neue „touristische Unterrichtungstafeln“ werben für den Naturpark Hirschwald
Der Hirsch grüßt die Fledermaus

Die Vorstandsmitglieder des Naturparks Hirschwald freuen sich über die neuen "touristischen Unterrichtungstafeln" an der A6. Von links: Hans Schwemmer, Leiter der Autobahnmeisterei Lauterhofen/Schwandorf, Isabel Lautenschlager, Geschäftsführerin, Winfried Wenkmann, Kassier, Stefan Braun, Bürgermeister Kastl, Josef Gilch, Bürgermeister Ebermannsdorf, Manfred Braun, 2. Bürgermeister Hohenburg, Roland Strehl, Bürgermeister Kümmersbruck, Franz Mädler, Bürgermeister Ursensollen, Peter Braun, Bürgermeister Schmi

Amberg-Sulzbach. Jeder Autofahrer kennt sie: die braun-weißen Hinweistafeln am Straßenrand, die auf der Autobahn touristische Hinweise geben. Nun hat auch der Verein Naturpark Hirschwald, wie er in einer Presseinfo mitteilt, von der Autobahndirektion Nordbayern die Genehmigung bekommen, solche "touristischen Unterrichtungstafeln", wie sie offiziell heißen, aufzustellen, und hat das gleich umgesetzt.

Sie stehen an der A6 an den Außengrenzen des Naturparks an den Ausfahrten Amberg-West und Amberg-Süd. Der Vorstand des Naturparks Hirschwald traf sich, um die Tafel aus der Nähe anzuschauen. Ermöglicht hatte den Vororttermin an der westlichen Tafel auf Ursensollener Gemeindegebiet die Autobahnmeisterei Lauterhofen mit ihrem Leiter Hans Schwemmer und Kolonnenführer Werner Hirschinger.

Der Aufstellung der Tafeln war laut der Mitteilung des Vereins ein längerer Entscheidungsprozess im Vorstand vorausgegangen. Es kostet nämlich rund 13 500 Euro, zwei solche Schilder an der Autobahn zu installieren. Aber schließlich war man sich einig, dass die Tafeln für die Darstellung des Naturparks in der Region sehr wichtig sind. "Nicht nur der durchfahrende Verkehr, sondern auch die einheimischen Autobahnfahrer sollen immer wieder auf diese Vorbildlandschaft aufmerksam gemacht werden", fasst Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager das Ergebnis zusammen.

Drei Grafikbüros aus der Naturparkregion wurden aufgefordert, einen Entwurf für die Autobahntafel nach den strengen Vorgaben der Autobahndirektion einzureichen. Der Wunsch des Vorstands war es, dass auf dem Schild ein Hirsch und die Fledermausart Große Hufeisennase, als Alleinstellungsmerkmal des Naturparks, zu sehen sein sollten. Das Rennen machte Jörg Wittl aus Hohenburg mit seinem Grafikbüro Sneakerberg.

Beim Termin an den Tafeln dankte Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager der Autobahnmeisterei Lauterhofen für das Entgegenkommen. Leiter Hans Schwemmer stellte die A 6 und seine Autobahnmeisterei vor.

Der NaturparkDer Naturpark Hirschwald umfasst circa 280 Quadratkilometer von der Stadt Amberg im Norden bis nach Schmidmühlen im Süden und dem Lauterachtal nach Kastl folgend im Westen. Amberg, die acht südlichen Landkreiskommunen sowie der Landkreis Amberg-Sulzbach haben sich im Trägerverein Naturpark Hirschwald zusammengeschlossen.
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