OTH-Film gibt Flüchtlingen eine Stimme

Im Kopf des Flüchtlingsjungen steckt immer noch der gefährliche Weg, zu dem Schlepper zwangen. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Es wird viel über sie geredet und geschrieben, doch selten kommen sie selber zu Wort: Gerade die minderjährigen Flüchtlinge hatten bisher kaum eine Stimme in der Öffentlichkeit. Die verleiht ihnen jetzt die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden. Der Studiengang Medienproduktion und Medientechnik hat in Kooperation mit dem Kreisjugendamt einen Kurzfilm produziert, der minderjährige Flüchtlinge von ihren Schicksalen erzählen lässt: von der Situation in ihren Heimatländern genauso wie von ihren Fluchtgründen und dem oft gefährlichen Weg mit Hilfe von kriminellen Schlepperbanden nach Deutschland.

Erstmals öffentlich präsentiert wurde der Streifen in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses, der dafür plädierte, das handwerklich gut gemachte Werk - es wahrt mit Techniktricks die Anonymität der schemenhaft dargestellten Jugendlichen - breit zu streuen und bei vielen weiteren Gelegenheiten zu zeigen.
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