Pater Stirnemann aus Guinea trifft Stiftungsgründer-Ehepaar und bespricht neue Hilfe
Kinderfischer dankt den Conrads

Bereits zum zweiten Mal haben Klaus (rechts) und Gertrud Conrad (links) Pater Stefan Stirnemann (Mitte) aus Guinea getroffen, um mit ihm weitere Hilfen ihrer gleichnamigen Stiftung zu besprechen. Dabei sind Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe zwei wichtige Bedingungen, wie das Ehepaar auch dem Ordensmann der Spiritaner klarmachte. Bild: Michael C. Geiss

Amberg. "Conrads Werk in Afrika": Unter diesem Titel hat die AZ erst kürzlich über das Engagement der Klaus und Gertrud Conrad Stiftung in Guinea berichtet. Gemeint war keine neue Firmenniederlassung des Elektronik-Riesen, sondern das humanitäre Hilfswerk des Unternehmer-Ehepaars, das in der Hauptstadt Conakry wirkt. Passend dazu empfingen Klaus und Gertrud Conrad jetzt den vor Ort verantwortlichen Spiritaner-Pater Stefan Maria Stirnemann.

Er kommt nur etwa alle zwei bis drei Jahre nach Deutschland, um seinem Orden, der Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist in Dormagen, und seinen Spendern zu danken. Dazu zählt die Klaus und Gertrud Conrad Stiftung seit 2005; sie hat unter anderem drei Heime im Wert von 280 000 Euro für ausgestoßene Kinder und Jugendliche in Conakry finanziert. Ihnen bietet Pater Stefan in seinen Häusern samt Schulen, Ausbildungswerkstätten und kleinen Betrieben ein neues Leben.

Mit dem "Kinderfischer von Conakry", wie er in Guinea heißt, haben Klaus und Gertrud Conrad gemeinsam mit ihrem Neffen Michael C. Geiss und dessen Tochter Sophie nun weitere Details ihrer erneut geplanten Hilfe besprochen. Wie berichtet, soll eine Bäckerei des Foyers Saint Joseph getauften Hilfswerks um eine Etage aufgestockt und mit einem professionellen Stromtrafo versehen werden, um produktiver und gewinnbringend arbeiten zu können.

Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe sind zwei wichtige Säulen für die Conrad-Stiftung, die aber auch die Krankenstation in Conakry verbessern will. Dazu wären Betten und Rollstühle sowie andere Klinik-Ausstattungsgüter und Medikamente nötig, die Michael C. Geiss für regelmäßige Container-Transporte sammelt. Er kümmert sich federführend um das Projekt in Guinea, war schon zwei Mal vor Ort und achtet darauf, dass die Hilfe aus Hirschau Fortschritt und Entwicklung bringt.
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