Projektseminar Geografie der Decker-Schulen übergibt Kartenwerke für Landkreis Amberg-Sulzbach
Mehrwert für die Freizeit

Ihre fertigen Kartenwerke übergaben die Schülerin an Tourismus-Referent Hubert Zaremba (rechts). Bild: hfz

Die 15 Schülerinnen des Projektseminars Geografie am Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Amberg übergaben die Ergebnisse ihres Seminars "Erstellung einer Freizeitkarte für den Landkreis Amberg-Sulzbach" an Hubert Zaremba, Leiter der Abteilung Tourismus. Unter Regie von Oberstudienrat Georg Luft legten die jungen Frauen im Lauf des zu Ende gehenden Jahres neun neue Themenwanderwege an und gestalteten die dazugehörigen Karten.

Zum Wegerecht


Anders als bei der Buchpublikation des Vorgängerseminars legten die Schülerinnen diesmal selbst Wanderwege an. Dies geschah nur auf dem Papier, sprich digital, nicht aber im Gelände. Professionellen Anschub leistete Martin Gabriel, Projektleiter des Jurasteigs, der den Schülerinnen die Ansprüche erläuterte, die an einen modernen Wanderweg gestellt werden, der sie aber auch auf die bevorstehenden Hürden vorbereitete, wie auf Fragen des Wegerechts.

In drei Gruppen aufgeteilt, erstellten die Nachwuchskartographinnen je drei Themenwanderwege unter den Mottos Bier, Familie und Kultur. Dazu waren die Wanderinnen selbst im Gelände unterwegs, unter anderem, um vor Ort sicherzustellen, dass die auf dem Papier ausgeklügelten Routen den jeweiligen Zielgruppen entsprechen.

So gibt es jetzt einen Familienwanderweg um den Markt Kastl, einen Bierwanderweg in der Gemeinde Freudenberg und einen Kulturwanderweg Vilseck-Schlicht. Der Schwerpunkt des Seminars lag jedoch auf der Erstellung der dazugehörigen Wander- und Freizeitkarten.

Im Dialog


Ein wesentliches Merkmal des P-Seminars ist die Zusammenarbeit mit externen Partnern. Für die professionelle Gestaltung der Karten wurde ein Grafikstudio gewonnen, das Ausrüstung, Zeit und Know-how gratis zur Verfügung stellte. Im Dialog mit den Schülerinnen wurden über ein halbes Jahr die jetzt überreichten Landkarten entwickelt.

Dabei ging es um Copyrightfragen ebenso wie um die Thematik "Was zeichnet ein geeignetes Foto aus?". Am Computer wurden passende und stimmige Layouts, Farbschemata und Schriftstile entwickelt.

Fertige Karte


Die Prototypen dieser großformatigen Karten wurden nun an Tourismusreferent Zaremba übergeben. Dabei stellte jede Gruppe ihre fertige Karte vor und erläuterte die Intention hinter den Wegen.

Erkunden schon möglich


Jetzt hoffen die Abiturientinnen, dass ihre exklusiven Wanderwege Eingang ins Freizeitangebot des Landkreises finden und vielleicht sogar im Gelände angelegt werden. Wer die Strecken erkunden möchte, kann die Daten (www.wanderbar.bayern/asam.html) abrufen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.