Regentage lassen Haidweiher volllaufen
Nach dem Wasser kehren Fische zurück

Die Niederschläge waren hilfreich. Der Wasserstand ist "Vollstau" und über dem letzten Brett des Mönchs fließt sogar Wasser ab. Gemeint ist der vor den Toren Amberg befindliche Haidweiher. In einer Rettungsaktion musste im Oktober wegen Wassermangels der gesamte Fischbestand abgefischt werden.

Viele fleißige Helfer, alles erfahrene Mitglieder des Fischereivereins Amberg, brachten jetzt die Schuppenträger aus dem Not- und Winterquartier zurück in den Haidweiher. Alle Fische seien gesund und munter, bestätigten Wolfgang Fuchs und Reinhold Ehbauer, die als Gewässerwarte für den Haidweiher zuständig sind.

"Der milde Winter hat hier geholfen", heißt es in einem Bericht des Fischereivereins. Neben den Anglern, freuten sich demnach insbesondere Grau- und Silberreiher, Haubentaucher und Eisvögel, dass der Haidweiher wieder mit Leben, in diesem Fall mit Fischen, bestückt wurde. Mehrere Zentner Karpfen, Grasfische, Schleien, Weißfische sowie fast metrige Hechte und jede Menge Zander wurden wieder in ihr Heimatgewässer eingebracht.

Unterstützung gab es von der Wasserwacht Sulzbach-Rosenberg. Mit einem Boot verteilten sie Hechte über die Gesamtfläche des Haidweihers. Diese neigen zum Kannibalismus und wurden deshalb einzeln verteilt. "Wir haben schon alles Mögliche transportiert, aber noch keine lebenden Fische", meinten die beiden Wasserwachthelfer Alfons Ostler und Andreas Laidig. "Für uns war es eine hervorragende Übung, die richtig Spass machte."

"Jetzt hoffen wir", informierte Fischereivereins-Vorsitzender Hans-Hermann Lier, "dass der momentan optimale Wasserstand über die warme Jahreszeit hält und ein paar Regentage zusätzlich Wasser spenden, da ja der Haidweiher keinen Zufluss hat. Für die Wasserbewohner und all die Tiere rund um den Weiher ist das lebensnotwendig."
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