Rettungshunde erfolgreich bei Prüfung
Experten der Vermisstensuche

Kreisbereitschaftsleiter Dieter Hauenstein mit den erfolgreichen Rettungsteams. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Drei Teams der Rettungshundestaffel Amberg-Sulzbach haben ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt: Die Hundeführer und ihre Vierbeiner - Claudia Bauer mit Lucy, Magdalena Laby mit Aura und Stefanie Schütz mit Ludwig - haben in Neustadt/Aisch die Rettungshundeprüfung bestanden.

Dabei wurden Kenntnisse in vier Teilbereichen abverlangt. Der Hundeführer muss sein Wissen in einem schriftlichen Test beweisen, um anschließend mit seinem Hund den sogenannten Personenverweis und die Unterordnung zu absolvieren.

Der vierte Teil besteht aus einer Flächensuche. Dabei muss das Team innerhalb von 20 Minuten in einem rund 30 000 Quadratmeter großen Waldstück mehrere Vermisste finden. Diese "Patienten" müssen vom Hundeführer dann auch sanitätsdienstlich versorgt und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Vermissten zu finden, ist nur durch die zuverlässigen und feinen Nasen der Hunde möglich. Dazu ist eine optimale Zusammenarbeit von Mensch und Tier unverzichtbar.

Alle drei Mannschaften schafften die gestellten Aufgaben und gelten nun für 18 Monate als einsatzfähige Rettungsteams. Nach diesem Zeitraum muss die Prüfung wiederholt werden, um die Einsatzfähigkeit zu bestätigen.

Wer sich für die Arbeit der Rettungshundestaffel interessiert, kann sich im Internet (www.rhs-amberg.com) informieren und Kontakt zur Staffel aufnehmen. Willkommen sind hier auch Helfer ohne Hund, die die Teams bei ihrer Arbeit unterstützen wollen.

HintergrundAm häufigsten sind Rettungshunde zur Suche nach verunglückten, suizidgefährdeten oder verwirrten Personen im Einsatz, oft in unübersichtlichem Gelände. Um hier schnellstmöglich Hilfe leisten zu können, ist nicht nur eine optimale Ausbildung des Tieres nötig, auch die Hundeführer müssen fit sein in Einsatztaktik, Orientierung mit Karte und Kompass, Sprechfunk, Kynologie (Wissen rund um den Hund) und Sanitätsdienst. Rettungshundeteams arbeiten unentgeltlich. Alle Hundeführer des Roten Kreuzes sind mit ihren Tieren rein ehrenamtlich im Dienst. Deshalb ist die Rettungshundestaffel auch auf Spenden angewiesen (Konto BRK-Kreisverband, Sparkasse Amberg-Sulzbach, DE 16 7525 0000 0190 0198 10, Verwendungszweck: RHS).
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