Schülersprecher für Stadt und Landkreis gewählt
Fest in Frauenhand

Amberg-Sulzbach. Das "schwache Geschlecht" ist gar nicht so schwach, wie das Ergebnis der Wahlen der Schülersprecher für die Mittelschulen von Amberg und des Landkreises zeigt: Es kamen ausschließlich junge, selbstbewusste Frauen zum Zuge.

Das höchste Gremium der Schülermitverwaltung in Bayern ist seit 2006/07 der 40-köpfige Landesschülerrat, den die Bezirksschülersprecher wählen, die wiederum von den Sprechern aus den einzelnen Schulamtsbezirken benannt wurden. Diese Wahlen erfolgten für die Mittelschulen von Stadt und Landkreis in der Dreifaltigkeits-Mittelschule in Amberg. Neben den Sprechern der Mittelschulen tagten auch die Verbindungslehrkräfte, um Aufgabenfelder und Organisationsstrukturen der Schülermitverwaltung abzustimmen.

Bei einer gemeinsamen Konferenz der Verbindungslehrer und der Schülersprecher erläuterte Beratungsrektor Albert Semmler das Konzept und die Aufgaben des Landesschülerrates, der durchaus auf Entscheidungen des Kultusministeriums Einfluss nehmen kann. Als Schülersprecher der Mittelschulen des Landkreises wurden nominiert Jennifer Fischer (MS Kümmersbruck) und Victoria Walzenbach (MS Vilseck), für die städtischen Mittelschulen Ann-Kathrin Heiß (MS Luitpoldschule) und Laura Hren (MS Ammersricht). Ende Oktober tagen die im Bezirk Oberpfalz gewählten Schülersprecher auf Schloss Spindelhof bei Regenstauf, um Erfahrungen auszutauschen und die Bezirksschülersprecher zu ermitteln, die im Dezember bei der Landesschülerkonferenz in München den Landesschülerrat wählen, die Vertretung aller bayerischen Schüler.

Die neuen Sprecherinnen haben schon Vorstellungen für ihre Tätigkeit, wollen die Projekte "Schüler helfen Schülern" oder "Rückzugsräume zum Runterkommen" verwirklichen, bei denen es um Nachhilfeunterricht und Stressabbau geht. Die bereits vor drei Jahren ins Leben gerufene Spendenaktion zugunsten des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), betreut von Petra Rumpler (Krötensee-Mittelschule Sulzbach-Rosenberg) soll fortgeführt werden. SkF-Vorsitzende Marianne Gutwein hatte innerhalb der Aussprachetagung der Schülersprecher Gelegenheit, die Unterstützung des SkF für Pflege- und Adoptivkinder sowie Kinder in schwierigen Verhältnissen und Notsituationen vorzustellen.
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