Schwerer Unfall an der Maximilianswand
Kletterer stürzt in die Tiefe

Archivbild (Foto: Karin Wilck)

Auerbach. Schwerste Verletzungen zog sich am Mittwochabend ein Kletterer zu, als er an der Maximilianswand in der Nähe der Maximiliansgrotte abstürzte. Der Mann aus Finstermühle bei Neuhaus an der Pegnitz (Kreis Nürnberger Land), nach ersten Informationen am Unfallort etwa 45 Jahre alt, wurde mit einem Polytrauma vom Rettungshubschrauber Christoph 27 in eine Klinik nach Erlangen gebracht.

Nach Auskunft der Auerbacher Polizei passierte der Unfall gegen 19 Uhr. Der Finstermühler war mit drei weiteren Einheimischen bei der Felswand, die in der Nähe der Schotterstraße liegt, die die B 85 mit der Maximiliansgrotte verbindet.

Er war zu diesem Zeitpunkt aber der Einzige, der kletterte. Einer seiner Begleiter sicherte ihn. Diesem signalisierte der Kletterer in der Wand, dass er den Aufstieg unterbrechen und sich ins Seil setzen wolle. Als er dies tat, brach offensichtlich ein Felsstück mit einem Loch darin, das als eine Art Schlaufe für das Seil diente. Es rutschte durch und der Mann fiel in die Tiefe, ehe er auf dem Boden aufschlug. Seine Begleiter alarmierten die Rettungsleitstelle, die die Bergwacht schickte, um den Finstermühler bergen zu können. Zusammen mit Feuerwehren aus Auerbach und Umgebung waren rund 50 Rettungskräfte im Einsatz.
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