Staatsstraße 2238 bei Bernricht ab Montag geschlossen
Neue große Sperrung

Primäre Umleitungsstrecke für den Verkehr aus Richtung Weiden bzw. zur B 14 ist die Strecke über die B 299 (nach Gebenbach) und die B 14 nach Hirschau. Weil die AS 31 zwischen Ursulapoppenricht und Steiningloh laut Bauamt einige Engstellen und Steigungen aufweist, werde dem Fernverkehr dringend empfohlen, die genannte Umfahrung zu nutzen. Bild: Steinbacher

Amberg. Bei Bernricht gibt es ab Montag, 22. August, kein Durchkommen mehr. Die Staatsstraße 2238 wird wegen einer umfassenden Fahrbahnsanierung in diesem Bereich komplett gesperrt. Darauf weist das Staatliche Bauamt als Träger der Maßnahme hin. Nach seiner Auskunft wird bei diesen Instandsetzungsarbeiten die bestehende Tragschicht verstärkt, die Asphaltdecke abgefräst und erneuert. Bis maximal Freitag, 2. September, solle die Sperrung dauern, die zu einer weiträumigen Umleitung des Verkehrs führt.

"Das Bauamt sowie die ausführende Tiefbaufirma sind aber darum bemüht, die Arbeiten früher fertigzustellen, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten", heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Demnach ist Bernricht ab Montag nur über die B 299 und die Ortschaft Neubernricht zu erreichen. Die Zufahrt zum Industriegebiet Nord von Hirschau aus kommend, sei weiterhin über die Staatsstraße 2238 und die AS 30 möglich. Kraftfahrer, die von Amberg aus ins Industriegebiet wollen, müssen eine großräumige Umfahrung über die B 299 und B 14 sowie die Staatsstraße 2238 und die AS 30 nehmen.

"Ortskundige können auch die Kreisstraße AS 31 über Ursulapoppenricht, Höhengau und Steiningloh nutzen", empfiehlt die Behörde. Um Gefahren fürs Baupersonal und Beeinträchtigungen des "ehrgeizigen und straffen Ablaufs" zu vermeiden, müssten alle Verkehrsteilnehmer der Umleitungsregelung und Beschilderung strikt Folge leisten.

Die Instandhaltungsarbeiten sollen den Lückenschluss herstellen, damit sich die 2238 anschließend von der B 299 bis zur Abzweigung Krondorf in einem "wünschenswerten Zustand befindet". Immerhin rund 165 000 Euro gibt der Staat dafür aus.
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