Vorfahrtsverletzung endet mit vier Unfallopfern
Lebensgefahr für 17-Jährigen nicht ausgeschlossen

Schmidmühlen. (ath/gfr) Es war eine simple Vorfahrtsverletzung auf der Vilstalstraße nahe Harschhof, allerdings mit heftigem Ausgang. Vor allem für einen 17-jährigen Insassen auf der Rückbank dieses Mercedes (linkes Bild), der durch den Zusammenprall mit dem BMW eines Neumarkters (23) so schwer verletzt wurde, dass ihn der Rettungshubschrauber nach Regensburg flog. Lebensgefahr nicht ausgeschlossen, hieß es gestern gegen 18 Uhr an der Unfallstelle. Aber auch der Lenker des Benz (22) und sein sechs Jahre jüngerer Beifahrer (beide und der 17- Jährige aus dem Kreis Schwandorf) erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden vom Sanka ins Klinikum gebracht. Das Gleiche gilt für den BMW-Fahrer (23), der den Unfall verursacht hatte. Er war von der AS 34 in die Staatsstraße 2165 eingebogen, ohne auf die Vorfahrt des hier Richtung Amberg fahrenden Benz zu achten. Der BMW schlug mit der Schnauze in Front und Seite des Mercedes ein. Der Aufprall war so stark, dass alle Insassen keine Chance hatten, unverletzt zu bleiben. Die First Responder der FFW Schmidmühlen kümmerten sich um die Erstversorgung, außerdem war die Emhofer Wehr vor Ort. Die Polizei schätzte den Schaden an beiden Autos auf 10 000 Euro. Bilder: gf (2)

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Matthias Meier aus Seubersdorf in der Oberpfalz | 02.06.2016 | 23:09  
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