Agentur für Arbeit gibt Schulabsolventen kurz vor den Sommerferien nützliche Ratschläge
Noch genug Lehrstellen „last minute“

Amberg-Sulzbach. Die Abschlussprüfungen in den Schulen sind beendet, und in wenigen Wochen beginnen in Bayern die Ferien. Bald darauf startet aber auch das neue Ausbildungsjahr. Die Agentur für Arbeit empfiehlt daher allen Jugendlichen, die im Herbst ins Berufsleben einsteigen möchten, möglichst nicht ohne Ausbildungsvertrag in die Ferien zu gehen.

Noch Möglichkeiten


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann, erläutert die aktuelle und sehr positive Situation: "Allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Region, die in das aktuelle Ausbildungsjahr einsteigen wollen und bisher keinen Ausbildungsvertrag haben, bieten sich noch viele passende Möglichkeiten.

Das aktuelle Stellenangebot für den Ausbildungsbeginn August und September erstreckt sich quer über alle Berufe. Es gibt noch sehr viele Angebote für die Abgänger aller Schulen, vielleicht nicht mehr im Traumberuf und gleichzeitig direkt vor der Haustür, aber sicher in gut passenden Alternativen."

Was auf dem Markt noch zu haben ist, könnten Jugendliche und deren Eltern tagesaktuell unter www.arbeitsagentur.de > Jobbörse abrufen. Hier könne man Ausbildung auswählen und danach über die erweiterte Suche mit dem Begriff 2016 im Umkreis um einen bestimmten Wohnort wählen. Damit eröffne sich das gesamte verfügbare Angebot.

Für schwächere Bewerber


Für Ausbildungs-Interessierte mit Beratungsbedarf gebe es aber auch die Gratis-Nummer 0800 4 55 55 00, um einen Terminwunsch bei der Berufsberatung zu vereinbaren. Um einen erfolgreichen Berufseinstieg zu schaffen und möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene in betriebliche Ausbildung zu bringen, stellt die Arbeitsagentur im Einzelfall bei schwächeren Bewerbern auch ausbildungsbegleitende Hilfen oder assistierte Ausbildung in Aussicht. Damit könne der Ausbildungserfolg gesichert werden, und gleichzeitig bekämen so auch viele Firmen den dringend benötigten Nachwuchs.

Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit bittet Betriebe, falls durch Absagen Ausbildungsplätze frei werden oder noch zusätzlicher Bedarf bestehe, dieses ihrem persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service mitzuteilen.

Damit werde passenden unversorgten Bewerbern noch eine Chance zum Einstieg in das aktuelle Ausbildungsjahr ermöglicht. Und Betriebe könnten sich selbst "last minute" noch Auszubildende sichern.
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