Gesellenprüfung im Maurerhandwerk
Saubere Fugen

Ihre Gesellenprüfung absolvierten 17 Lehrlinge der Bauinnungen Amberg und Sulzbach-Rosenberg im Bildungszentrum der Handwerkskammer Amberg an der Fuggerstraße. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Es ist 8 Uhr. Im Bildungszentrum der Handwerkskammer Amberg in der Fuggerstraße herrscht quirliges Treiben. Mörtel wird angemischt, Steine werden geschnitten und vermauert, Wasserwaagen angelegt.

17 Lehrlinge der Bauinnungen Amberg und Sulzbach-Rosenberg stellen sich der praktischen Gesellenprüfung im Maurerhandwerk. Die sechseinhalbstündige Prüfung ist für die angehenden Maurer Höhepunkt ihrer dreijährigen Ausbildung. Hier können sie doch zeigen, dass sie ihr Handwerk beherrschen.

Im ersten Teil müssen sie einen Segmentbogen konstruieren, sowie Fragen zum Arbeitsablauf, zu Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz beantworten. Im zweiten Teil geht es darum, Mauerecken mit Fensteröffnung, eine Heizkörpernische und den darüber liegenden Segmentbogen als Sichtmauerwerk zu erstellen. Dabei müssen sie immer Maße, Winkel, Flucht, Fugenausbildung, Lot und die Vollständigkeit samt Sauberkeit im Blickfeld haben: Jeder Fehler, jede Ungenauigkeit führen unweigerlich zu Punktabzügen. Und das gilt es zu vermeiden. Zum Ende werden alle Prüfstücke durch Prüfungsvorsitzenden Bernhard Nagler, Berufsschullehrer Roman Kastl sowie Gesellenbeisitzer Thomas Wilfer abgenommen.

Am Freitag, 29. Juli, werden die neuen Gesellen freigesprochen, und von Seiten der Industrie werden die Prüfungsbesten zusätzlich mit Preisgeldern von insgesamt 2000 Euro ausgezeichnet.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.