IHK ehrt 68 junge Frauen und Männer nach Top-Abschlüssen in der Aus- und Weiterbildung
Berufliche Elite im Rampenlicht

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes und Bereichsleiter Berufsbildung Ralf Kohl ehrten die besten Auszubildenden des Prüfbezirks Amberg-Sulzbach und ihre Ausbildungsbetriebe: Caroline Betz, Buchhändlerin (Buchhandlung Rupprecht, Filiale Amberg, Vohenstrauß), Jonas Brandl, Mechatroniker (ZMT Automotive, Bruck), Tobias Haas, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, Fachrichtung: Finanzberatung (Christian Gottwald, Investment-Anlageberatung, Amberg), Carola Hiemer, Bürokauffrau (Höhbauer GmbH, Luhe-Wil

Ostbayerns Leistungselite in Aus- und Weiterbildung - 68 junge Männer und Frauen - wurden von der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim ausgezeichnet. Bei der Feier in den Regensburger Parkside-Offices überreichten IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes und weitere IHK-Vertreter die besten Azubis und ihre Ausbildungsbetriebe.

Regensburg/Amberg-Sulzbach. Darüber hinaus ehrten beide am Freitag die besten Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen für ihre hervorragenden Leistungen. Über 4000 junge Fach- und Nachwuchsführungskräfte stellten sich im Sommer 2016 den Prüfungen der IHK. Ein logistischer Kraftakt, für den Helmes den ehrenamtlichen Prüfern dankte. Aus der Region erzielten 23 Auszubildende in den Winter- und Sommerprüfungen sogar Bayerns besten Abschluss in ihrem Beruf. Peter Biegerl (TGW Software Services, Teunz) wurde nicht nur Bayerns bester Elektroniker für Betriebstechnik. Der ehemalige Auszubildende erhielt den "Praktikus 2016" der Scheubeck-Jannsen-Stifung verliehen. Der Sonderpreis geht an den besten Absolventen einer Metall- und Elektro-Berufsausbildung.

Bei aller Freude über das hohe Ausbildungsniveau äußern Ostbayerns Unternehmen Sorgen angesichts sinkender Absolventen-Zahlen an den Schulen. Vor dem Ausbildungsbeginn im September waren in den drei Agentur-Bezirken Regensburg, Schwandorf und Weiden noch über 3500 Ausbildungsstellen unbesetzt. "Der Mangel an Fachkräften ist für die Unternehmen spürbar", führte Helmes aus. Trotz dieser Herausforderung sei die Oberpfalz eine starke Wirtschaftsregion. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen trügen dazu bei.

Im Wesentlichen setzten die Firmen auf eigene Aus- und Weiterbildung. "Die Wirtschaft braucht vielseitig begabte junge Leute, die bereit sind, ihre Talente einzusetzen und zu entfalten", so Helmes. Eigeninitiative, Verantwortung und Leistungsbereitschaft zeichneten alle an diesem Nachmittag Geehrten aus.

Mit dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), so Helmes, stehe die berufliche Aus- und Weiterbildung heute gleichrangig neben der akademischen Bildung: "Die ersten Jahrgänge haben ihre Zeugnisse mit den entsprechenden DQR-Einstufungen bereits erhalten."
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