Unternehmerfrauen informieren sich über Geldgeschäfte per Computer
Nur mit Gurt online

Amberg-Sulzbach. "Onlinebanking ist wie Autofahren ohne Gurt, wenn man nicht entsprechend geschützt ist, nimmt man die Gefahren in Kauf. Wer heute ohne aktuellen Virenscanner oder ohne Firewall surft, fährt quasi ohne Gurt." Neue Erkenntnisse über die Sicherheit im Onlinebanking gewannen die Unternehmerfrauen im Handwerk Amberg-Sulzbach bei einem Infoabend mit Udo Füssel und Günter Späth von der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg.

Hinter Phishing, so erfuhr man, steckt der Versuch von Internetbetrügern, Bankkunden zu Überweisungen auf ein fremdes Konto zu verleiten. Die Betrüger wollten auch an die Kreditkartendaten gelangen. Oft wird eine Schadsoftware benutzt, ein sogenannter Trojaner. Phishing Mails nutzen Vorwände, um an die Daten der Angeschriebenen zu kommen. "Eine Bank fordert ihre Kunden nie auf, vertrauliche Daten per E-Mail mitzuteilen", schärften die Raiffeisen-Mitarbeiter den Unternehmerfrauen ein. Die gefälschten E-Mails aber verlangten solche Daten.

Um diese Gefahren einzugrenzen, so der Tipp der Experten, sollten Antivirenprogramme und Firewall regelmäßig aktualisiert werden. Man solle auch darauf achten, die Zugangskennungen unter Verschluss zu halten, damit keine unberechtigten Dritten Zugriff darauf bekommen.

Dass seit dem 1. Februar auch Privatkunden mit Iban überweisen müssen, ermögliche einen beschleunigten Zahlungsverkehr im europäischen Ausland.
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