Geld aus Konzert der Tölzer Knaben fließt nach St. Michael
Fast 5700 Euro für Kirchenrenovierung

Über die Spende für St. Michael freuen sich (von links) Barbara Federl, Alois Weber, Ludwig Krieger, Pfarrer Gerhard Ehrl, Richard Helfert und Günter Trollius. Bild: hfz
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Kreis Neumarkt
13.02.2016
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Lauterhofen. Einen Gesamtbetrag von 5672,44 Euro aus dem Erlös der Alpenländischen Weihnacht mit dem weltbekannten Tölzer Knabenchor hat der Vorstand des Fördervereins Freunde der Pfarrkirche Erzengel Michael Lauterhofen an Pfarrer Gerhard Ehrl und Kirchenpfleger Ludwig Krieger übergeben.

Das Geld fließt in die bereits erfolgte Innenrenovierung des Gotteshauses. Die stolze Summe sei nur möglich gewesen durch die Zusammenarbeit vieler Ehrenamtlicher, betonte Barbara Federl, Schriftführerin des Fördervereins.

Dieser hatte gemeinsam mit der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat das Konzert organisiert. Einen besonderen Dank richtete Federl an die 13 Gasteltern, die die 29 jungen Sänger bei sich aufgenommen hatten. Dies sei die Abschlussaktion des Fördervereins mit seiner derzeitigen Führung, informierte Vorsitzender Richard Helfert.

Im Blickpunkt: Förderverein steht vor einem FührungswechselNeuwahlen stehen beim Förderverein Freunde der Pfarrkirche Erzengel Michael Lauterhofen am Samstag, 16. April, an. Vorsitzender Richard Helfert und sein Stellvertreter Günter Trollius kandidieren dabei aus Altersgründen nicht mehr. Auch Barbara Federl, die seit Gründung des Vereins Schriftführerin war und zahlreiche Aktionen für die Renovierung der Pfarrkirche organisiert hatte, gibt ihr Amt ab. Alle Projekte - wie Losbude, Bücherbasar oder Brotaktion - habe sie "toll geregelt", lobte Helfert. Dringend gesucht werden nun Nachfolger für die Führung. Der Verein müsste aufgelöst werden, wenn keiner diese Arbeit machen wollte, erläuterte Helfert. Die schwierige Phase der Renovierung der Pfarrkirche mit Dach, Turm, Außenfassade, Heizung und Generalsanierung sei "wunderbar gemeinsam gelöst worden", bilanzierte Helfert. Dasselbe gelte für die Gesamtrenovierung der Maria-Hilf-Kapelle. Mittlerweile sei der starke Druck vorüber und eine Ruhephase zu erwarten. Die Arbeit sei also "nicht überbelastend", warb der Vorsitzende schon in Richtung Nachfolger. An diese werde ein "geordnetes Haus" übergeben.
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