Jugendblaskapelle Nabburg und andere Vereine erhalten Zuschusszusagen
Damit nichts in die Tuba tropft

Die Deckensanierung im großen Probensaal der Jugendblaskapelle war dringend erforderlich. Jetzt ist wieder alles in Ordnung. Bild: bph
Politik
Kreis Schwandorf
09.12.2015
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Schwandorf. (td) Nach fast 30 Jahren intensiver Nutzung renovierte die Jugendblaskapelle Nabburg den Innenbereich des Musikerheims. Einem finanziellen Unterstützungsgesuch stand der Jugendhilfeausschuss des Kreistags wohlwollend gegenüber. Geld gab es auch für die Pfadfinder in Maxhütte-Haidhof und die AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß Oberviechtach.

Fast 20 000 Euro hat die Jugendblaskapelle in den letzten Jahren in die Renovierung ihres Heimes in Nabburg gesteckt. In den Räumen werden wöchentlich insgesamt 143 Musiker aus- und fortgebildet - davon 56 Jugendliche und Kinder. Bei den Arbeiten wurde zum Beispiel der Aufenthaltsraum ausschließlich in Eigenleistung erneuert, wobei allerdings 2163 Euro an Materialkosten sowie für die Garderobe 1726 Euro zu Buche schlugen.

Kondenswasser schadet


Wegen auftretender Kondenswasser-Schäden war die Deckensanierung im großen Probensaal dringend erforderlich. Die Fachfirma verlangte dafür 10 201 Euro, Malerarbeiten wurden in Eigenleistung durchgeführt, Standartenschrank und Wandschutzleisten verursachten Kosten von 1283 Euro. Außerdem wurden die alten Stühle ersetzt und auf Stapelstühle umgerüstet. Die Kosten dafür beliefen sich auf 5300 Euro.

Mit 1250 Euro beteiligte sich nun der Kreis-Jugendhilfeausschuss an den Gesamtkosten. 750 Euro ließ das Gremium für die Ausstattung des Generationentreffs der Oberviechtacher AWO-Tanzgruppe anweisen, 100 Euro gingen an die St.-Georgs-Pfadfinder im Landkreis-Süden, die ihr Gruppenzimmer ausgemalert hatten.

Der "Bildungs- und Generationentreff" des AWO-Jugendwerks ist eine relativ neue Angelegenheit. Er wurde heuer im Oktober unter der Adresse Am Sandradl 20 in Oberviechtach eröffnet und bietet Räume mit einer Gesamtfläche von 460 Quadratmetern. Die Einrichtung ist für alle und alle Altersgruppen offen und an keine Mitgliedschaft gebunden.

Als Tischvorlage hatten die Ausschuss-Mitglieder überdies einen Förderantrag der Stadt Nittenau für deren Jugendtreff "JuNit". Auch hierbei ging es um Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. 1500 Euro machte der Ausschuss locker, nachdem die jungen Mitarbeiter des Treffs vorher schon gezeigt hatten, dass sie durchaus bereit sind, bei der Renovierung der zwei Räume selbst Hand anzulegen. Trotzdem wurde noch ein fünfstelliger Betrag notwendig, den die Stadt Nittenau aufgebracht hat.

33 402 Euro durfte der Kreisjugendring in diesem Jahr für die Förderung überörtlicher Jugendarbeit im Landkreis Schwandorf ausgeben. Die Hälfte floss in Maßnahmen, beispielsweise Zeltlager, der Rest in Grundförderung und Anschaffungen. Fast 60 Zuschüsse wurden insgesamt gewährt.
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