Instrumente erfolgreicher Energieflächenpolitik
Stellschrauben und Spielräume

Holz und Wind - zwei Energieformen, die hier im Stiftland parallel laufen. Für eine erfolgreiche Energiepolitik wurden jetzt Instrumente erarbeitet. Archivbild: Grüner
Politik
Kreis Tirschenreuth
08.04.2016
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Mitterteich. Mit den "Erneuerbaren Energien" wird die Stromerzeugung wahrnehmbarer. Sie rückt näher an die Menschen heran. Um die Energiewende sozial und umweltverträglich zu gestalten, wünschen sich daher viele Städte und Gemeinden Instrumente und fördernde Rahmenbedingungen für die Koordination des EE-Ausbaus.

"Die Energiewende muss bei den Menschen vor Ort ankommen", sagt der Mitterteicher Bürgermeister Roland Grillmeier. Dafür entwickelte ein Team aus Forschern und Praxispartnern im Projekt "W³ - Regionale Energieflächenpolitik" Instrumente wie das Energieflächenrating und das Wohlstandsradar. Sie sollen Kommunen bei Entscheidungen über die Umsetzung von Energiewende-Projekten unterstützen.

Die Ergebnisse werden auf der Abschlusstagung am Mittwoch, 14. April, im Josefsheim Mitterteich vorgestellt. Wie gut die Instrumente funktionieren, erprobt Matthias Rösch vom Energie-Technologischen Zentrum Nordoberpfalz derzeit mit der Stadt Mitterteich. "Wir sind gespannt, wie nützlich die Instrumente bei der Umsetzung von Energieprojekten tatsächlich sind", sagt Projektleiterin Dr. Susanne Schön. Die Tagung "Stellschrauben und Spielräume regionaler Energieflächenpolitik" bietet Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie sich die Instrumente im Praxistest bewährt haben.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen der Brandenburger Bürgermeister Andreas Claus aus Uebigau-Wahrenbrück und Norman Müller von der Energieregion Lausitz GmbH sowie Marion Winkler von der Kreisverwaltung Wittenberg mit Thies Schröder von der Energieavantgarde Anhalt ihre Erfahrungen mit einer regionalen, bürgernahen Energieflächenpolitik zur Diskussion. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: Susanne Stangl (s.stangl@zreu.de)
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