"Need no Speed" erreicht bei bundesweitem Wettbewerb 2. Platz
Ausgezeichnete Strategie

Sie freuen sich gemeinsam über den großartigen Platz im Wettbewerb (von links) : Dr. Heidrun M. Thaiss, Leiterin Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Gesundheitsminister Hermann Gröhe, Claus Kallmeier, MdB Reiner Meier, Martin Neumann, Thomas Bauer, Tobias Reichelt, Theresa Sowa, Gerhard Krones, Jürgen Preisinger, MdB Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, und Dr. Monika Kücking, Abteilungsleiterin Gesundheit GKV-Spitzenverband. Bild: Christian Haas/Bundeszentrale für gesundheit
Politik
Kreis Tirschenreuth
24.06.2016
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Am Sonntag ist Weltdrogentag, eine Aktion der Vereinten Nationen gegen den Missbrauch von Rauschmitteln. Gegen die Sucht kämpft auch "Need no Speed". Jeden Tag. Und im wahrsten Sinne des Wortes auch ausgezeichnet.

Tirschenreuth. In der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin ist die Aktionsgruppe der Landkreise Tirschenreuth und Neustadt sowie der Stadt Weiden und in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern jetzt mit einem zweiten Platz und einem Preisgeld von 6000 Euro im bundesweiten Wettbewerb innovativer Präventionsstrategien geehrt worden.

"Damit werden die Mühen und das Bestreben der engagierten Männer und Frauen ganz besonders belohnt", gratulierte MdB Reiner Meier der achtköpfigen Abordnung. Der Parlamentarier hatte im Vorfeld "Need no Speed" für den Wettbewerb nominiert, den die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, MdB Marlene Mortler, zum wiederholten Male ausgelobt hatte. Damit sollen vorbildliche kommunale Ansätze und Projekte der Suchtvorbeugung herausgestellt und andere Kommunen zur Nachahmung motiviert werden.

An der Veranstaltung nahm auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe teil. "Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge zeigen in beeindruckender Weise, was mit Einsatz für die Sache vor Ort möglich ist", lobte Gröhe die Preisträger. "Das Geld ist bestens angelegt", so Meier. "Damit kann unsere Gruppe weiterhin hervorragende Arbeit gegen den Drogensumpf besonders in unserem Grenzraum zu Tschechien leisten."

"Legal Highs" nicht legal


Einer der Akteure bei "Need no Speed" ist auch der Kreisjugendring Tirschenreuth. Und der nimmt den morgigen Weltdrogentag auch zum Anlass, auf die Gefährlichkeit von "Legal Highs" hinzuweisen und zu einem bewussten Umgang mit Alkohol. Die Aktion "Mach dich nicht zum Affen" war vergangenes Jahr so erfolgreich, dass sie auch heuer weitergeführt wird. "Die Botschaft ist angekommen", sagt Kreisvorsitzender Jürgen Preisinger und bittet alle Verantwortlichen in der Jugendarbeit, gerade bei dem Thema sich bewusst zu sein, dass sie für Kinder und Jugendliche Vorbilder sind.

Ganz besonders am herzen liegen Preisinger die sogenannten "Legal Highs". "Der Name suggeriert, dass es sich dabei um legale Rauschmittel handelt, dem ist aber nicht so", weiß der KJR-Vorsitzende. "Der Konsum ist mit erheblichen Gesundheitsgefahren verbunden. Es kann zu lebensgefährlichen Vergiftungen kommen, ja es gab bereits Todesfälle."

Mit Kräutern und Naturprodukten haben Kräutermischungen überhaupt nichts zu tun", so Jürgen Preisinger. : "Lasst die Finger davon, ihr wisst nicht, was da drin ist!" Betroffene könnten sich Hilfe bei der Suchtberatungsstelle der Caritas holen oder sich im Gesundheitsamt beraten lassen. Weitere Adressen von Hilfe- und Beratungsangeboten finden sich auf den Internetseiten des KJR.

Das Jugendmedienzentrum T1 bietet Jugendgruppen und Schulklassen ein Drogenpräventionsprojekt an, das mit medienpädagogischen Methoden jugendgerecht und spannend umgesetzt wird.

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Weitere Informationen:

www.kjr-tir.de
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