Nicht den Schwarzmalern überlassen
Arbeit der demokratischen Parteien in turbulenten Zeiten besonders wichtig

Politik
Kreis Tirschenreuth
19.02.2016
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Großbüchlberg. "Schwarz" ist im Trend: zumindest politisch. Über 100 Neuaufnahmen in den 18 Ortsverbänden zählte die Junge Union im Landkreis. Das waren doppelt so viele wie im Schnitt der letzten fünf Jahre. Mit knapp 1000 Mitgliedern sind die Tirschenreuther der zweitgrößte Kreisverband Bayerns. Bei der traditionellen Jahressitzung war der Mitgliederzuwachs aber nicht das beherrschende Thema. Kreisvorsitzender Matthias Grundler sah in der Wahl von Christian Doleschal in den CSU-Parteivorstand auch "einen Erfolg für die Jungen in der Partei". Grundler dankte auch seinem Vorgänger Bernhard Söllner für die vier Jahre Arbeit. Mit ihm schieden auch Stellvertreter Dominik Vollath, Schatzmeister Matthias Bäumler, Geschäftsführer Christoph Haberkorn, Schriftführerin Sarah Schwan sowie die Beisitzer Katharina Härtl, Thomas Bauer, Philipp Schäffler, Michael Brucker, Michael Weiß und Johann Walter aus ihren Ämtern. In den Ortsverbänden gaben Franz Stahl (Tirschenreuth), Philipp Schwan (Konnersreuth) und Marco Streng (Kastl) den Vorsitz in jüngere Hände. Besonderen Raum nahm das Thema Flüchtlinge ein. MdL Tobias Reiß schilderte die schwierigen Diskussionen auf Landes- und Bundesebene und hoffte, dass es bald gelinge, den Zustrom in geordnete Bahnen zu lenken. Die Integration Hunderttausender Neuankömmlinge sei eine Herausforderung von bisher nicht gekanntem Ausmaß. Grundler unterstrich, dass die demokratischen Parteien in so turbulenten Zeiten umso wichtiger seien. "Das wollen wir nicht Schwarzmalern überlassen."

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