Start ist gesichert
Geschichtspark wird Archäo-Zentrum Bayern-Böhmen

Nicht nur ideell unterstützt das Heimatministerium das Archäo-Zentrum Bayern-Böhmen in Bärnau. Staatssekretär Albert Füracker (rechts) überreichte Alfred Wolf im Beisein von MdL Tobias Reiß, der stellvertretenden Kulturministerin Anna Matousková aus Tschechien und Bürgermeister Alfred Stier (von links) den Förderbescheid. Bild: jr
Politik
Kreis Tirschenreuth
23.03.2016
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Bärnau. Das gleicht einem Ritterschlag: Der Geschichtspark "Bärnau-Tachov" wird zu einem grenzüberschreitenden Archäo-Zentrum Bayern-Böhmen ausgebaut. Und das Heimatministerium unterstützt das Vorhaben mit 95 500 Euro. Staatssekretär Albert Füracker überreichte am Dienstagabend Alfred Wolf als Vorsitzendem des Trägervereins "Via Carolina" den Förderbescheid .im Beisein von Anna Matousková, Stellvertretende Kulturministerin der Tschechischen Republik.

"Wir sichern damit den Start", sagte Füracker in Vertretung von Minister Markus Söder. "Die gemeinsame Geschichte soll das Fundament für die Stärkung der Identität im Grenzraum und neue vernetzte Strukturen werden." Im Geschichtspark könne Vergangenheit grenzübergreifend und gemeinsam erlebt werden und damit wieder Neues entstehen. Der Geschichtspark verdanke seine Entstehung und Weiterentwicklung vor allem ehrenamtlichem Engagement und hohem wissenschaftlichem Anspruch. "Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist und ich kann nur allen zu diesem Erfolg gratulieren."

Mit dem neuen "Archäo-Zentrum Bayern-Böhmen" soll grenzüberschreitende Geschichte, etwa durch Rekonstruktion von Archäologie und alten Handwerkstechniken, in Bayern und Böhmen vermittelt werden. Die Zusammenarbeit mit Universitäten wird verstärkt, Schulen, Universitäten, Museen und Tourismusverbände sollen dauerhaft vernetzt werden. Das Heimatministerium wolle als einen Schwerpunkt der Landesentwicklung die bayerisch-tschechische Grenzregion stärken. "Ziel ist, vorhandene Potenziale stärker zu nutzen und die Regionen beiderseits der Grenze eng miteinander zu verflechten", betonte Füracker. Die Entwicklung eines lebendigen und starken Grenzraumes sei ein besonderes Anliegen.
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