Viel Energie in Genossenschaft
Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis besonders engagiert

Heidrun Schelzke-Deubzer (vorne Zweite von links) und Fabian Neuser (hinten Zweiter von rechts) führen weiterhin den Kreisverband Tirschenreuth von "Bündnis 90/Die Grünen". Bei den Neuwahlen in Friedenfels wurden sie und die weiteren Vorstandsmitglieder einstimmig bestätigt. Bild: bsc
Politik
Kreis Tirschenreuth
27.12.2015
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Ganz grün sind sich die Grünen nicht. Zumindest beim Landesverband sehen die Nordbayern einige Differenzen. Dafür ist im Kreisverband alles in Butter.

Friedenfels. Im Gasthaus "Grüner Kranz" trafen sich die Mitglieder des Kreisverbands von "Bündnis 90/Die Grünen" zur Jahreshauptversammlung. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzenden Heidrun Schelzke-Deubzer und Fabian Neuser gab es einen Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Neben der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen gegen Fracking, TTIP und "Aktiv gegen Rechts" waren die Grünen besonders engagiert in der Gründung der Tirschenreuther Bürgerenergiegenossenschaft.

Zum Thema Migration und Asylpolitik wurden vor allem die sehr gut angenommen Veranstaltungen zur Flüchtlingsarbeit in Kemnath hervorgehoben. Außerdem freute sich der Kreisverband über die Besuche von MdL Jürgen Mistol, und Eike Hallitzky, Landesvorsitzender der bayerischen Grünen, am Anfang des Jahres.

Einig waren sich die Mitglieder bei den anstehenden Neuwahlen. Als Kreissprecherin wurde Heidrun Schelzke-Deubzer neben Fabian Neuser bestätigt. Unterstützung erhalten sie von Schriftführerin Ute Döhler, den Beisitzern Lisa Rauh, Angela Ziegler, Katharina Hage, Christine Schubert, Konrad Schedl und den Kassenprüferinnen Maria Birner-Strama und Gudrun Müller. Als Bezirksdelegierte werden Heidrun Schelzke-Deubzer und Gudrun Müller, als Landesdelegierte Markus Möllmann und Fabian Neuser und als Bundesdelegierte Angela Ziegler die Kreisgrünen vertreten.

Inhaltlich wurden verschiedene Energiekonzepte und eine bessere Koordination der Flüchtlingsarbeit der Kommunen diskutiert. Beim Bericht über die Landesdelegiertenkonferenz wurde auf die teilweise großen Differenzen zwischen dem Landesverband und den nordbayerischen Kreisverbänden hingewiesen. Mehrfach konnten sich diese mit ihren Anträgen zu den Beschlüssen der Landeskonferenz nicht durchsetzen.

Zum Abschluss wurde das Augenmerk auf die jüngsten Ereignisse in Paris und deren Ursprung gelegt. Die Versammlung klang mit zahlreichen Veranstaltungsideen für das kommende Jahr aus.
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