Inklusionslauf der Lebenshilfe Tirschenreuth
Laufend Gutes tun

Wieder mächtig gut angekommen ist der Inklusionslauf der Lebenshilfe Kreisvereinigung in Mitterteich. Die 715 Teilnehmer legten 5831 runden zurück und bescherten erliefen damit ebenso viele Euro. Bild: jr
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Kreis Tirschenreuth
09.05.2016
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Bessere Rahmenbedingungen hätte sich die Lebenshilfe für ihren 8. Inklusionslauf nicht wünschen können. Strahlender Sonnenschein machte den 715 Teilnehmern Lust und Laune. Und spülte Geld in die Kasse der Kreisvereinigung.

Mitterteich. Insgesamt legten die Teilnehmer 5831 Runden zurück und damit die gleiche Summe in Euro für die gute Sache. Erstmals stellte die Schott AG mit 40 Teilnehmern die stärkste Gruppe. Eröffnet wurde der Lauf mit Böllerschüssen der Königlich Privilegierten Schützengesellschaft unter der Leitung von Dieter Franke.

Den ganzen Nachmittag über bildete die Innenstadt das sportliche Zentrum des Laufwettbewerbs. Der Bauhof hatte den Laufbereich fachgemäß abgesperrt, so dass Läufer, Wanderer, Spaziergänger, aber auch Inliner voll auf ihre Kosten kamen. Derweil sorgten im Innenhof der Lebenshilfe die Inklusionsband der Naab-Werkstätten und die Konnersreuther "Höidlbrummer" für großartige Unterhaltung bei sommerlichen Temperaturen. Die 25 Helfer des TuS Mitterteich hatten alle Hände voll zu tun, schließlich mussten Anmeldungen entgegengenommen und die einzelnen Runden abgestempelt werden. Im Rahmenprogramm war das Kinderschminken für die kleinen Besucher angesagt, weiter konnte die Zielgenauigkeit beim Sommerbiathlon unter Beweis gestellt werden.

Die Besucher immer auf dem Laufenden hielt Ramasuri-Moderator Jürgen Meyer. Eine starke Leistung zeigte Bürgermeister Roland Grillmeier, der gleich zwölf Runden laufend zurücklegte. Mit dabei Laufexperten wie der Mitterteicher Werner Fenzl, der Tirschenreuther Thomas Männer und der Neualbenreuther Uwe Hoheisel. Während die beiden Erstgenannten etwas früher ausstiegen, nicht zuletzt wegen ihres immensen Trainingsprogramms für weit anspruchsvollere Veranstaltungen, zog Uwe Hoheisel das Rennen durch. Er lief mit 37 Runden die meisten Kilometer aller Teilnehmer.

Ihm folgten Klaus Kastner mit 36 Runden sowie Stefan Zeitler, Andreas Stamm, Allessandro Damiani und Thomas Hölzl, die es alle auf 30 Runden brachten. Bei den Damen lief Michaele Scharnagl mit 33 Runden die meisten Kilometer, vor Monika Bauernfeind (32 Runden) und Marcela Damiani und Lara Gebhardt, die jeweils 30 Runden zurücklegten. Bei den Teilnehmern mit Handicap siegten Matthias Plonner und Tamara Lindner mit jeweils 18 Runden vor Susi Betzl, die es auf 17 Runden brachte. Bei den Inlinern schaffte Andreas Schmidt 18 Runden, nur eine Runde dahinter Laureen Gabris und Leonie Fröhlich mit 10 Runden. Lebenshilfe-Vorsitzender Karl Haberkorn und sein Geschäftsführer Berthold Kellner zeigten sich glücklich über eine ausgezeichnet verlaufene Laufveranstaltung, die Werbung für gesunden Sport machen wollte. "Laufen und dabei noch Gutes tun, dieser Slogan ging erneut vollkommen auf."
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