Kino-Gottesdienst in der Friedenfelser Steinwaldhalle
Gelungene Mischung

Friedenfels. Spannende und amüsante Filmszenen, gute Life-Musik, nachdenkliche Kurzpredigt, stimmungsvolles Licht und Zeiten des Nachdenkens und Gebets. Diese Mischung machte es aus, dass der Kinogottesdienst in der Steinwaldhalle zu einem ganz besonderen Abend wurde. Mit der Unterstützung der Friedenfelser Ministranten hatten junge Leute aus dem Landkreis diese Reihe zusammen mit dem Direktor des Berufungspastorals im Bistum, Gerhard Pöpperl und dem stellvertretenden Leiter des Bischöflichen Jugendamtes, Wolfgang Sausner, vorbereitet.

Bereits zu Beginn mussten sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie auf einem bequemen oder lieber auf einem abenteuerlichen Weg die Halle erreichen wollten. Der gewohnte Weg führte durch das Foyer, wo Kerstin Fritsch am Klavier die Besucher auf den Gottesdienst einstimmte, der abenteuerliche Weg führte durch die Halle herum und bescherte den Besuchern manche Überraschungen, wie ein Labyrinth aus Kerzen, oder eine Rutsche, die hochgeklettert werden musste und endete schließlich in einem Raum, der nur durch Schwarzlicht erhellt wurde.

In der Steinwaldhalle erwarteten eine fünf Meter breite Leinwand und ein Acrylkreuz, das farbig leuchtete, die Gottesdienstgemeinde. Ausschnitte des Filmes "Vaya con dios" bildeten den Rahmen. Drei Mönche begeben sich in diesem Kinofilm auf die abenteuerliche Reise von ihrem Heimatkloster in Brandenburg in das Mutterkloster Montecerboli in Italien. Die einzelnen Filmszenen wurden in den Kontext von biblischen Geschichten gestellt.

Gerhard Pöpperl brachte die überwiegend jungen Leute zum Nachdenken, wie ihr Weg denn aussehen könnte. Dabei konnten sie außerdem Fürbitten via SMS schreiben, die dann an die Erzabtei Sankt Ottilien als Gebetsanliegen weitergeben wurden. Zum Ende des Gottesdienstes waren die Besucher gefragt, sich selbst die Art der Predigt zu wählen. Mittels Knicklichtern stimmten sie darüber ab, ob sie eine bodenständige, eine leidenschaftliche oder eine intellektuelle Predigt hören wollten. Gerhard Pöpperl ermunterte die Gottesdienstgemeinde ihren eigenen Weg mit Entschiedenheit zu gehen. Der Abend klang mit einem Stehempfang aus.
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