Landrat Wolfgang Lippert würdigt in der Frühjahrsvollversammlung die Arbeit von Vorsitzendem ...
Kreisjugendring fühlt den Puls der Jugend

Die neugewählte Vorstandschaft des Kreisjugendrings mit (von links) Andreas Malzer, Markus Mickisch, Bruno Kraus, Johannes Schmid, Jürgen Preisinger, Landrat Wolfgang Lippert, Kerstin Weiß, Nicole Mickisch, Josef Halbauer und Thomas Salomon. Bild: kro

Falkenberg. Der Kreisjugendring baut auf seine bewährte Führung: Jürgen Preisinger, seit 2010 Vorsitzender, wurde in der Frühjahrsversammlung für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Andreas Malzer. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden Nicole Mickisch, Josef Halbauer, Markus Mickisch, Bruno Kraus, Kerstin Weiß, Thomas Salomon und Johannes Schmid gewählt.

Zukünftig im Kreisjugendring vertreten ist auch der Jugendrat Tirschenreuth. Sein Antrag wurde einstimmig angenommen. In seinem umfangreichen Rechenschaftsbericht erinnerte Jürgen Preisinger an eine Vielzahl von interessanten Veranstaltungen. Im Blickpunkt standen die Stadtgespräche mit prominenten Politikern, unter ihnen die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler und Staatsministerin Emilia Müller.

Auch die Aktion "Mach dich nicht zum Affen" gegen Alkoholmissbrauch sei gut angekommen. Immer wieder ein Highlight sei Ferienprogramm. Preisinger verwies auch darauf, dass der Kreisjugendring im vergangenen Jahr 26 593 Euro an Zuschüssen für Freizeitmaßnahmen und Arbeitsprojekte ausgeschüttet hat. In seinem Ausblick auf dieses Jahr wies er auf den Plakatwettbewerb zu den Themen Demokratie, Toleranz und Respekt hin. Einsendeschluss ist der 30. Juni. Es gebe tolle Preise im Wert von 2000 Euro zu gewinnen, darunter auch zwei Cube-Fahrräder.

Vom 1. bis 5. Juni findet in Zusammenarbeit mit dem FC Bayern-Fanclub "Stiftland Bazis" Schönkirch im Gasthof "Zur Sonne" in Schönkirch eine Wanderausstellung zum Thema "Verehrt, verfolgt, vergessen" statt. Dabei geht es um Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern. Des weiteren lud Preisinger zum Inklusionslauf "Laufend helfen" am 7. Mai nach Mitterteich ein. "Jugendarbeit ist unverzichtbar, denn Jugendarbeit ist Bildungsarbeit - Vermittlung von sozialen und emotionalen Kompetenzen und von Werten." Vom Jugendmedienzentrum in Tannenlohe berichtete Philipp Reich. Höhepunkt war für ihn der 1. Platz beim bundesweiten Wettbewerb "My Digital World" für den Film über Cyber-Mobbing. Reich wies ferner auf die Projektarbeiten mit Schule im Landkreis und berichtete von zahlreichen Workshops. In diesem Jahr seien zudem deutsch-tschechische Veranstaltungen geplant. Landrat Wolfgang Lippert sagte, "der Kreisjugendring fühlt den Puls der Jugend". Er könne nur danken für die hervorragende Arbeit. Lippert lobte auch Jugendamtsleiter Albert Müller, der mit viel Fingerspitzengefühl, Menschlichkeit und Überzeugungskraft agiere. Lippert hatte aber auch noch eine Bitte und gab die Anregung von Kreisheimatpflegerin Ingrid Leser weiter, doch eine Jugend-Volkstanzgruppe ins Leben zu rufen. "In Oberbayern oder in Niederbayern sind solche Gruppen mittlerweile völlig normal, vielleicht geht auch hier etwas in dieser Richtung." Vom Bezirksjugendring lobte Andrea Glaubitz die hervorragende Arbeit mit den Tirschenreuther Kollegen.

Andreas Malzer stellte den Haushaltsplan 2016 vor, der einen Etat von 133 600 Euro hat. Einstimmig wurde er gebilligt. Abschließend referierte Diplom-Psychologin Anna-Katharina Wachter von der Online- und Telefonberatungsstelle "Kopfhoch", einer Aktion des Deutschen Kinderschutzbundes. Anonym können sich Jugendliche telefonisch oder online Hilfe bei persönlichen Problemen holen. "Kopfhoch" will Vertrauen bilden und bei Bedarf auch regionale Fachstellen vermitteln.
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