Statt Qualitätsware nur billiges Imitat
Geschäftemacherei

Tirschenreuth. Eine Hose, eine Jacke, ein Flatscreen, das neueste Handy - und noch dazu zu einem unschlagbaren Preis. Mit solchen Angeboten wird im World Wide Web geworben. Gesuchte Artikel sind in den Trefferlisten der Suchmaschinen rasch gefunden. "Werden solche Schnäppchen auf nicht namhaften Homepages angeboten, ist Vorsicht angesagt", rät die Polizei.

Immer wieder kommt es vor, dass unseriöse Geschäftemacher auf ihren Websites mit derartigen Offerten locken. Das Erwachen kommt meist erst viel viel später, wenn nach ein oder zwei Wochen trotz Bezahlung keine Ware geliefert wird, bzw. ein minderwertiger oder ein gar nicht bestellter Artikel zugestellt wird.

So erging es auch einem 36-jährigen Mann aus Mähring, der in einem Internetshop bestellte. Als Zahlungsmittel nutzte er die Kreditkarte seiner Weidner Lebensgefährtin. Was er jedoch nicht wusste, dass er nicht auf der originalen Homepage des Klamottenlabels bestellte, sondern auf einer Fake-Seite. Geliefert wurde zwar, aber nicht das bestellte Kleidungsstück, sondern ein Imitat in minderwertiger Qualität. Rücksendung - Reklamation Fehlanzeige, Kontaktversuche mit dem Internetanbieter waren erfolglos. Wegen des Schadens in Höhe von knapp 190 Euro wandte sich der Geschädigte nun an die Polizei, die jetzt wegen des Verdachts eines Warenbetruges und eines Verstoßes nach dem Markenschutzgesetz ermittelt.

Wie kann man sich als Bürger nun gegen derartige Betrügereien schützen? Nun zunächst kann es nie schaden, vor einer Erstbestellung in entsprechenden Verbraucherschutzportalen zu recherchieren und Bewertungen nachzulesen. Auch ist es vorteilhaft, das Sicherheitszertifikat der Schnäppchen-Homepages zu überprüfen. Wer steckt hinter dem Angebot? Werden hier bereits Ungereimtheiten feststellt, sollte

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Weitere Informationen:

www.polizei-beratung.de
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