Fischotter taucht wieder auf
Managementplan soll Zusammenleben mit Fischzüchtern erleichtern

Der Fischotter galt vor gar nicht so langer Zeit noch als fast ausgestorben in Bayern, nun haben sich die Bestände stabilisiert. Vor allem in den Landkreis Cham, Schwandorf und Tirschenreuth. Ein Managementplan soll das Zusammenleben Fischotter und Fischzüchter erleichtern. Bild: bz
Wirtschaft
Kreis Tirschenreuth
22.02.2016
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Tirschenreuth. Nach Reiher, Kormoran und Biber sehen die Fischzüchter neues Ungemach: der Fischotter taucht langsam wieder auf. Vor Jahren beinahe ausgestorben, stabilisieren sich die Bestände. Sehr zum Leidwesen der Teichwirte. Denn der Wassermarder rückt dem wirtschaftlichen Rückgrat der Fischer sozusagen auf die Schuppen. Deshalb hatte jüngst Regierungspräsident Axel Bartelt zu einem "runden Tisch" gebeten. Ergebnis: Mit einem Managementplan soll sowohl dem Erhalt der Teichwirtschaft in der Oberpfalz als auch dem Schutz des Fischotters Rechnung getragen werden. Das Ergebnis erfahren Interessierte am Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr im Gasthof Klupp, Schönficht, beim Infoabend des Fischerzeugerrings Oberpfalz. Dabei geht es unter anderem auch um die Einflüsse der Teichwirtschaft auf die Perlmuscheln in der Waldnaab.

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