Generalversammlung der Bürgerenergiegenossenschaft Tirschenreuth
Spannende Zukunft

Aufsichtsrat und Vorstandschaft der Bürgerenergiegenossenschaft Tirschenreuth mit (von links) Konrad Schedl, Manfred Zölch, Reinhard Ernstberger, Klaus Schuster, Dr. Susanne Stangl, Markus Sporrer, Michael Häckl, Katrin Roider und Christian Fritsch. Bild: hfz
Wirtschaft
Kreis Tirschenreuth
07.06.2016
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Tirschenreuth. Sozusagen unter Spannung gearbeitet hat die Energiegenossenschaft Tirschenreuth. Dass in der Gründungsphase ein leichtes Minus aufgelaufen ist, verwunderte jetzt nicht. Umso gespannter sehen die Genossen in die Zukunft.

Vorsitzender Markus Sporrer erinnerte in der Jahresversammlung an die Vorarbeiten, um auch in den Genossenschaftsverband Bayern aufgenommen zu werden. Erst nach der Eintragung ins Genossenschaftsregister sei man endlich geschäftsfähig gewesen und habe als Startprojekt eine Photovoltaik-Anlage auf dem Kreisbauhof in Tirschenreuth realisieren können.

Der Vorsitzende dankte besonders Landrat Wolfgang Lippert, Dr. Susanne Stangl und Florian Rüth für die tatkräftige Unterstützung. "Ohne deren kundige Anleitung wären die Aufgaben nicht so leicht zu erfüllen gewesen", betonte Sporrer. Das Minus von knapp 2500 Euro in der Bilanz ist laut dem Sprecher den hohen Anlaufkosten, insbesondere den Prüfungs- und Eintragungsgebühren und den Rückstellungen für weitere Prüfungskosten durch den GVB geschuldet.

Aufgrund der kurzen Betriebszeit der Anlage von nur eineinhalb Monaten und der unvermeidbaren Ausgaben im Gründungsprozess sei kein positiver Abschluss möglich gewesen. Zur Mitgliederentwicklung konnte Sporrer bekanntgeben, dass derzeit 52 Mitglieder mit 176 Anteilen und einer Einlage von 44 000 Euro in der Genossenschaft eingetragen sind.

Beim Ausblick auf künftige Aktivitäten nannte Sporrer die Teilnahme mit einem Infostand und einem Gewinnspiel beim Bürgerfest in Tirschenreuth. Der Vorsitzende hielt nicht hinterm Berg, dass derzeit mehrere Projekte geplant und besprochen werden. Die Verwirklichung stehe aber noch aus. Reinhard Ernstberger berichtete als Vorsitzender des Aufsichtsrats von tadelloser Geschäftsführung. Bei den anstehenden Neuwahlen schied er aus und wurde einstimmig wieder gewählt.

In der anschließenden Aussprache fragt Hans Schmidkonz nach, ob es Planungen für ein Blockheizkraftwerk für die Berufsschule in Wiesau gebe. Sporrer bestätigte Gespräche. Konkret sei aber noch nichts. Der Vorschlag auf Einrichtung eines Info-Stammtisches wurde befürwortet. Zur Verwendung sparsamer LED-Technik in öffentlichen Einrichtungen berichtete Sporrer, dass man sich bereits an die Kommunen gewandt habe. Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Schuster erläuterte die eingerichtete Home-Page und sicherte die Umsetzung der genannten Erweiterungen bis spätestens September zu. Im Mitgliederbereich sollen unter anderem neue Projekte und Planungen mitgeteilt werden.
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