TSV Krummennaab nimmt Abschied von Helmut Renz
Vorbild und Vaterfigur

Mitglieder des TSV-Krummennaab trugen den Sarg von der Kirche zum Friedhof. Zahlreiche Trauergäste nahmen an der Beisetzung von Helmut Renz teil, der am Dienstag im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Bild: den
Kultur
Krummennaab
10.11.2014
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Seine Aktivitäten waren vielseitig, sein menschliches Wesen und Charakter geradlinig. Diese Eigenschaften hoben die Trauerredner bei der Beisetzung des langjährigen Rektors Helmut Renz hervor.

Abschied von Helmut Renz nahmen zahlreiche Trauernde beim Requiem in der katholischen Kirche. Die Familie hatte dafür den Sarg mit dem Verstorbenen in der Kirche aufbahren lassen. Der aus Renz' Heimat stammende Pater Beda aus Niederaltaich zelebrierte die Messe. Die beiden Lesungen übernahmen Sohn Dr. Andreas Renz und der jüngste Bruder des Verstorbenen, Konrad Renz.

Pater Beda erklärte in seiner Predigt, dass alles gleich gültig sei, das Leben wie der Tod. "Wir gehören dem Herrn, ob wir leben oder sterben." Helmut Renz habe vieles mitnehmen dürfen in die Ewigkeit. Beda erinnerte daran, dass der Verstorbene ein treuer und pflichtbewusster Mensch gewesen sei. Ihm seien besonders die verwandtschaftlichen Bande, die Familie mit seinen vier Kindern und den sieben Enkeln, immer sehr wichtig gewesen. Seine Leidenschaft war der Sport, der TSV Krummennaab. Noch im Klinikum habe sich Renz nach dem Spielergebnis seiner ersten Mannschaft erkundigt. Für die trauernden Angehörigen habe Gott eine wunderbare Zusage: Gott werde die Tränen abwischen. Die Enkelkinder verlasen die Fürbitten, Enkelin Lydia spielte auf der Geige, begleitet von ihrer Mutter Ruth am Klavier. TSV-Vorsitzender Thomas Meierhöfer beklagte, dass das Herz des TSV mit dem heutigen Tage aufgehört habe zu schlagen. Mit dem Tod von Helmut Renz habe der TSV Krummennaab sein Gesicht verloren. Renz war für alle Vorbild, für viele sogar Vaterfigur. Mit seiner ihm eigenen Hartnäckigkeit habe Renz viele Sportler für den Verein gewonnen. Gerne erinnere er sich auch an die vielen Gespräche mit dem Ehrenvorsitzenden. Ohne sein Wirken würde der TSV nicht da stehen, wo er heute ist, so Meierhöfer. Mit dem Tod von Helmut Renz gehe eine Ära zu Ende.

Matthias Reul sprach für die Feuerwehr Krummennaab; er betonte, dass für Renz das Vereinsleben sehr wichtig gewesen sei. Neben dem TSV vergaß er auch die anderen Vereine nicht. B800-Vorsitzender Wolfgang Brunhofer erinnerte ebenfalls an Renz. Mit einem bewegenden Gedicht verabschiedete sich Konrad Renz von seinem Bruder.

Seine Weggefährten des TSV Krummennaab trugen den Sarg aus der Kirche. Mit Blasmusik und den Vereinsfahnen geleitete ein langer Trauerzug Helmut Renz zum Waldfriedhof, wo sich die Familie mit weißen Rosen verabschiedete. (Hintergrund)
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