Albert Rupprecht staunt über Hightech-Gemeinde
Volle Energie

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (Mitte), Mitglied im Ausschuss für Forschung, Bildung und Technologiefolgenabschätzung, konnte nur noch staunen, als ihm Bürgermeister Uli Roth (Zweiter von links) die Photovoltaikanlage im ehemaligen Steinbruch "Dürrer Schlag" in Thumsenreuth vorstellte. Bild: den
Lokales
Krummennaab
28.10.2015
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Albert Rupprecht besuchte zusammen mit Vertretern der Zeno (Zukunftsenergien Nordoberpfalz), angeführt von Vorstand Günter Stich und Geschäftsführer Reiner Gayer, die Photovoltaikanlage im ehemaligen Steinbruch "Dürrer Schlag" in Thumsenreuth. Bürgermeister Uli Roth stellte dem Bundestagsabgeordneten die "Energiegemeinde" vor.

Roth erläuterte, dass die Kommune mit vier Wasserkraft-, drei Biogas- und diversen Photovoltaikanlagen zu 288 Prozent mit regenerativer Energie versorgt ist - also wesentlich mehr erzeugt, als sie verbraucht. Projektleiter Wolfgang Trippel beschrieb den langen Weg von der Idee bis zur fertigen Photovoltaikanlage mit 3,6 Megawatt, in die sich über die DeBe, die Deutsche Bürgerenergie-Genossenschaft in Nürnberg, auch der Bürger vor Ort einkaufen könne. Gerade in der Entstehungsphase einer derart großen Investition bräuchte die Branche mehr Verlässlichkeit vonseiten der Politik, so Trippel.

Als Beispiel führte er die schwankende und stark rückläufige Einspeisevergütung an. Ein weiteres Problem sei bei vielen Anlagen der Anschlusspunkt in das öffentliche Stromnetz. Hier seien oftmals weite Wege zu überbrücken und damit lange Stromleitungen zu verlegen.
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