Alles klar in Sachen Kläranlage

Der biologisch-technischen Kläranlage der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab-Reuth im Fichtelnaabtal stehen größere Veränderungen bevor. Die Planer stellten weitere Weichen. Bild: bwa
Lokales
Krummennaab
02.10.2015
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Um den Neu- und Umbau der Kläranlage ging es in der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft. Günter Schwab vom Architekturbüro Zwick in Weiden dankte den Räten zunächst für ihre Geduld.

Der Fachmann berichtete über den neuesten Stand des Planungsfortschritts. Durch den Ausstieg der Gemeinde Friedenfels aus dem Projekt habe man alles neu überdenken müssen. Für die Regenüberlaufbecken seien lediglich ein paar technische Nachrüstungen nötig, womit die Verwaltung jedoch schon gerechnet hatte.

Mit dem Einsatz von Photovoltaik könnten alle Außenanlagen fernüberwacht und vom Betriebsgebäude aus gesteuert werden. Bei der Kläranlage selbst sei die Technik größtenteils noch gut erhalten, wodurch viel eingespart werden könne.

Auch auf ein ursprünglich geplantes drittes Becken könne man durch Einsatz besserer Technik verzichten. "Bevor ich etwas Neues einbaue, versuche ich doch lieber, das Alte effizienter zu nutzen", so Günter Schwab. VG-Vorsitzender Uli Roth sagte, man sollte den Bestand weitgehend erhalten. Er verlasse sich hier auf die Planer. Die Kapazität der Anlage sei durch den demografischen Wandel auch in Zukunft ausreichend. Da müsste schon die Einwohnerzahl kräftig steigen oder sich massiv Gewerbe ansiedeln, so Schwab. Und dann würde sich eine Erweiterung ja auch wieder rentieren. Die ersten Kostenberechnungen sollen bis zu den Bürgerversammlungen in Reuth und Krummennaab im November vorliegen. Bis Ende des Jahres sollen der Bauentwurf fertig und der Bauantrag gestellt sein. Die Ausschreibungen erfolgten im ersten Quartal 2016, Baubeginn sei wohl im Mai Jahres. Dann werden auch die ersten Abschlagszahlungen als Ergänzungsbeiträge von den Hausbesitzern fällig.
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