Ampelanlage an Gefahrenkreuzung in Betrieb
Durchgehend "Grüne Welle"

Zweiter Bürgermeister Reinhard Naber schaltete die Ampel frei. Mit dabei Bauoberrat Gerhard Kederer (vorne), Sachgebietsleiter Armin Wildenauer (Zweiter von links) und Gerhard Streibelt von der Gemeindeverwaltung Krummennaab (rechts). Bild: den
Lokales
Krummennaab
22.01.2015
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Pünktlich um 10 Uhr legte am Dienstag zweiter Bürgermeister Reinhard Naber den Schalter für die Ampelanlage an der Kreuzung um. "Hoffen wir mal, dass sie funktioniert", sagte Naber - und das tat sie auch. Er erklärte, dass die Gemeinde eigentlich einen Kreisverkehr wollte, jedoch aus Kostengründen nun eine Ampelanlage gebaut wurde.

Naber sprach von einem Stück Verkehrssicherheit für die Bevölkerung und betonte, dass es dennoch keine 100-prozentige Sicherheit geben könne. Bauoberrat Gerhard Kederer vom zuständigen Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach bezeichnete den gewünschten Kreisverkehr "nicht als das Allheilmittel". Die Zahlen der Unfallkommission bestätigten, dass "etwas gemacht werden musste". Die Gesamtkosten für die Anlage betrugen 78 000 Euro. Rund 5000 Fahrzeuge befahren dabei die B 299, etwa 2200 kommen aus Richtung Krummennaab und Thumsenreuth. Daher ist die Ampel für die Bundesstraße durchgängig auf "Grün" geschaltet.

Erst wenn sich ein Fahrzeug auf der Staatsstraße nähert, schaltet die Ampel um. Die verkehrsabhängige Steuerung registriert mit ihren Sensoren schon von weitem den heranfahrenden Verkehr. Das Bauamt weist jedoch darauf hin, dass die Fahrer bis an die weiße Haltelinie heranfahren sollen, damit auch zuverlässig für die untergeordnete Staatsstraße auf "Grün" geschaltet wird.
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