Bauhof soll umziehen

Lokales
Krummennaab
29.01.2015
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Wer EU-Fördergelder will, muss einem Konzept zustimmen. Das tat der Krummennaaber Gemeinderat. Die Zuwendungen kann das Gremium brauchen. Denn leer ist der Wunschzettel der Kommune nicht.

Die Steinwald-Allianz bewirbt sich für das Auswahlverfahren Efre (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) Bayern 2014 bis 2020 mit den Zielen "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und nachhaltige Entwicklung funktionaler Räume". Für diese Bewerbung muss nun ein integriertes räumliches Entwicklungskonzept aufgestellt werden. Jedes Gremium, so auch der Gemeinderat Krummennaab, muss diesem Konzept bis Ende Januar zustimmen, damit die Steinwald-Allianz weiter im Bewerbungsverfahren bleibt.

70 Prozent Förderung

Die Finanzierung dieses Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts erfolgt über die Steinwald-Allianz und wird mit 70 Prozent gefördert. Ein Punkt der Gemeinde Krummennaab in diesem Konzept ist die Verlagerung des Bauhofs von Thumsenreuth nach Krummennaab. Der Gemeinderat erkannte nach kurzer Aussprache das vorgelegte Konzept an.

Mietwohnung saniert

Eine Gemeindewohnung im Feuerwehrhaus wurde saniert. Als Grundlage dienten die Angebote der erst kürzlich durchgeführten Arbeiten in einer weiteren Wohnung. Die Gesamtkosten betragen für die Wohnung 8229 Euro. "Danken möchte ich auch unserem Bauhof, der hier ebenfalls großartige Arbeit geleistet hat", sagte Bürgermeister Uli Roth. Der Gemeinderat genehmigte die Kosten für die Sanierung der Mietwohnung nachträglich.

Brandschutzforderungen machen den Einbau von vier Brandschutztüren in der Grundschule Krummennaab notwendig. Weiter sind Türen im Kellergeschoss neu abzudichten und einzustellen. Diese Arbeiten müssen noch im ersten Quartal 2015 abgeschlossen werden.

Den Zuschlag bekam einstimmig der wirtschaftlichste Anbieter, die Firma Müller aus Burggrub, zum Angebotspreis von 3881,78 Euro. Wie schon in den vergangenen Jahren bittet der Verein Behinderte und Nichtbehinderte um einen Zuschuss zu den jährlich anfallenden Fahrtkosten. Einstimmig beschloss das Krummennaaber Gremium, wieder 200 Euro zu gewähren. "Wir haben eine Gemeindebürgerin, die in diesem Verein tätig ist", erklärte Roth. "Es ist eine sinnvolle Selbsthilfegruppe, die wir gerne fördern."

Halle für die Narren

Fasching steht vor der Tür und der TSV Krummennaab beantragte die Überlassung der Mehrzweckhalle für den Sportlerball am 13. Februar und für den Kinderfasching am 7. Februar. Die Hallengebühr für den Sportlerball beträgt 150 Euro. Für den Kinderfasching wird eine Pauschale von 25 Euro fällig. Einstimmig sprach sich das Gremium für die Vergabe der Halle an den TSV Krummennaab aus.
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