Ewige Ruhe im "Auge Gottes"

Lokales
Krummennaab
31.10.2014
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Im Waldfriedhof ruhen die Verstorbenen im "Auge Gottes". Erwin Otte hat die Urnenanlage aus Granit geschaffen. Der Werkstoff stehe für Ewigkeit, Unvergänglichkeit und die Schwere des Loslassens, erklärt der Reuther Künstler. Unten grob gestockt und nach oben geschliffen bis poliert weise die Wellenform auf das Auf und Ab hin und symbolisiere die Verbindung von Himmel und Erde. Schützend nehmen sie die transparenten gelb-nuancierten Fusinggläser auf.

Zur Sonnenseite entfalten die Gläser bei allen Witterungen und Jahreszeiten ihre Lichtwirkung. Das Kreuz im Hauptglas scheint mit dem Himmel eins zu werden. Otte versteht es als Ausdruck geistiger Energie. Im Boden decken beschriftete Granitplatten die Urnen ab. Als Zeichen für den dreifaltigen Gott führen drei Wege zur Anlage. "Trauer braucht einen würdigen Ort. Licht, Glas und Stein erzeugen gemeinsam eine feierliche Stimmung", sagt Otte. Der Trauernde werde selbst mit Licht erfüllt, das ihm Kraft und Trost spendet.
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