Geister in der Dunkelheit

Feuerwehrler und Siedler erkundeten die Katakomben von Lichtenfels. Bild: den
Lokales
Krummennaab
07.07.2015
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Die Feuerwehr und die Siedler hatten am bisher heißesten Tag des Jahres wahrscheinlich den besten Platz: Bei neun Grad erkundeten sie im Kerzenschein die Katakomben von Lichtenfels. Zuvor hatten sie mit einem Floß und 40 Liter Freibier im Gepäck den Main befahren.

Ein Quetschnspieler unterhielt die Gesellschaft, unter Sonnenschirmen war die Hitze zumindest ein wenig erträglich. Zudem kühlte das Freibier die Gäste, die das Floß ganz für sich hatten. Bratwurst frisch vom Grill ließ die Temperaturen wieder steigen.

Mit Kerzen "bewaffnet"

Nach der Fahrt ging es zum Mittagessen ins Floßbräuhaus. Im Biergarten unter schattigen Bäumen ließ es sich bei fast 40 Grad gut aushalten. Einige stürzten sich dennoch in die Fluten des Mains. Die Stadtführung durch Lichtenfels ließen einige zu Gunsten des Biergartens ausfallen, der Rest machte sich auf in die Katakomben von Lichtenfels. Gut behütet mit Helm und "bewaffnet" mit Kerzen erkundeten die Ausflügler die Stollen.

Geister tauchten in der Dunkelheit auf. Sogar die weiße Frau, eine Maid, die aus Liebeskummer immer noch in den Katakomben spukt, beehrte mit Geheul und Geschrei die Gäste aus der Oberpfalz.

Nach erfrischenden eineinhalb Stunden bei neun Grad unter der Erde erblickte die Gruppe wieder Tageslicht. In einem Biergarten bei weißem Käse, kühlem Bier und immer noch weit über 35 Grad endete der Ausflug der beiden Vereine. Die beiden Vorsitzenden Matthias Reul und Max Sieder junior bedankten sich bei allen Teilnehmern und versprachen, schon bald den nächsten Ausflug zu organisieren.
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