Grippe: Urkunden bleiben liegen

Lokales
Krummennaab
24.03.2015
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Neuwahlen und Ehrungen hatte der CSU-Ortsverband Krummennaab/Thumsenreuth auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung stehen. Doch sowohl Jubilare als auch ein Großteil der Vorstandsmitglieder fehlten.

"Viele haben jahrelang treu und mit politischem Engagement in der CSU mitgewirkt", erklärte der wiedergewählte Vorsitzende Reinhard Naber. Doch viele der Mitglieder, die zur Ehrung anstanden, mussten grippebedingt passen, ebenso einige führende Köpfe der Vorstandsriege. Naber dankte Johann Häupler für 45 Jahre, Jakob Gallersdörfer für 35 Jahre, Leonhard Fütterer für 30 Jahre sowie Josef Gallersdörfer und Hans Dötterl für 30 Jahre.

Seinem Rechenschaftsbericht stellte Naber die Mitgliederzahl voran, die nach einer Neuaufnahme auf 33 gestiegen sei. Nach der Kommunalwahl könnten "zwei alte Hasen und auch zwei junge Mitglieder" auf das Gemeindegeschehen einwirken. Schwierigkeiten hatte er angesichts der Sitzverteilung von jeweils vier pro Fraktion befürchtet, jedoch verlaufe im Gremium alles harmonisch: "Wir arbeiten zum Wohl der Bürger."

Und hier sei vieles zu verzeichnen. Der Vorsitzende erwähnte den Seltmann-Abriss, der sich wie ein roter Faden durch die Jahre ziehe. "Nun sind wir endlich soweit, an den Wiederaufbau zu denken." Dieser werde in drei Teilen, den Alten Friedhof, den Bürgerpark und die Vorbehaltsfläche, verwirklicht. Auch sollen die historischen Grabsteine des Alten Friedhofes erhalten bleiben.

Glasfassade für Schule

Naber ging außerdem auf die Sanierungen, die unter anderem in der Grundschule, auf dem Campingplatz, im Feuerwehrhaus Thumsenreuth sowie im Rathaus ein. Die Schule werde noch eine neue Glasfassade zur besseren Wärmedämmung erhalten. Auch das Dach solle gedämmt werden. "Doch bei all den Investitionen müssen wir auch auf das Geld der Gemeinde schauen.", warnte Naber. Ein Kredit in Höhe von 500 000 habe bereits 2014 aufgenommen werden müssen.

Laut Schatzmeister Jakob Gallersdörfer standen im Vorjahr den Einnahmen in Höhe von 3071 Euro Ausgaben in Höhe von 3642 gegenüber. Das Minus sei den Aufwendungen für die Kommunalwahl geschuldet. Insgesamt weise das Konto aber nach wie vor ein Plus auf. Die Haupteinnahmen stammten von Spenden der Mitglieder sowie vom Schlachtschüsselessen und Zoiglfest. Schriftführerin Marion Höcht trug das Protokoll vor.

Stellvertretende Kreisvorsitzende Inge Härtl sprach die Haushaltsdebatte des Landkreises sowie die geplanten Investitionen auf Landkreisebene an, ebenso den demografischen Wandel und den Breitbandausbau. "Heute ist es wichtig, dass jeder schnelles, oder überhaupt Internet hat.", betonte die Kreisrätin. Dadurch siedelten sich Firmen an und es entstünden Arbeitsplätze.

Die Versammlung begann mit einem Gedenken für Ehrengard von Lindenfels und Ingrid Siegl.
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