Grund für geringeren Fördersatz beim Krummennaaber Breitbandausbau
Zu wenig verschuldet

Lokales
Krummennaab
27.10.2014
0
0
Eine bemerkenswerte Information teilte Bürgermeister Uli Roth beim Punkt Bekanntgaben in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. So hatten die Räte schon früher mit Unverständnis über die unterschiedliche Förderquote beim Breitbandausbau in Höhe von 80 Prozent für die Gemeinde Krummennaab reagiert. Nachbarkommunen haben nämlich einen Fördersatz von 90 Prozent bewilligt bekommen.

Nur für Härtefälle

Roth wandte sich an Landtagsabgeordnete Anette Karl, die eine Anfrage an die Staatsregierung startete. Mit der Antwort auf diese Anfrage hatte wohl keiner der Krummennaaber Räte gerechnet: Laut dem zuständigen Minister Markus Söder können nur sogenannte Härtefälle eine 90-Prozent-Förderung erhalten. Der Grund für die zehn Prozent weniger sei also tatsächlich nur, dass Krummennaab im Vergleich zu den Nachbarkommunen zu wenig verschuldet ist.

Der Krummennaaber Kleintierzuchtverein B 800 reichte einen Zuschussantrag zur Förderung der Jugendarbeit ein. Mit diesem Geld ermöglicht der Verein seinen jungen Mitgliedern, an überregionalen Schauen teilzunehmen. Der Gemeinderat Krummennaab einigte sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung darauf, dem Kleintierzuchtverein einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro zu gewähren, um dessen Jugendarbeit weiterhin zu unterstützen.

Aufgrund der starken Abwitterungen an den beiden Hauptgiebelseiten des Feuerwehrhauses Krummennaab sollen diese durch Einblechung mit Titanzinkblech dauerhaft geschützt werden. Vier Firmen wurden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

Als wirtschaftlichster Anbieter stellte sich die Firma Daniel Hackl aus Wildenreuth mit einem Angebotspreis von 491,54 Euro heraus. Einstimmig vergab das Gremium den Auftrag an dieses Unternehmen.

Die Gemeinden Krummennaab und Friedenfels sollen künftig den Entwässerungskanal von Thumsenreuth Schacht Nr. 72 bis zum Regenüberlaufbecken Thumsenreuth, inklusive aller Kanalschächte, gemeinsam nutzen. Deshalb ist es nötig, diesen Hauptwasserkanal der Verwaltungsgemeinschaft unentgeltlich zuzuordnen.

Ja zu Übertragung

Der Kanal hat eine Gesamtlänge von 612,3 Rohrmetern. Die Übertragung soll nach positiver Zustimmung der Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung Krummennaab erfolgen. Die Krummennaaber Räte sprachen sich einstimmig für diesen Beschlussvorschlag aus.

Auch ein Bauantrag für eine Fassadenänderung durch den Anbau von zwei Balkonen stand auf der Tagesordnung. Da sich das Vorhaben in die vorhandene Bebauung einfügt, erfolgte das gemeindliche Einvernehmen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Markus Söder (1507)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.