Handwerksbursche macht Station in Krummennaab
Geld und Siegel

Nicht lumpen ließ sich Bürgermeister Uli Roth (links), als Wandergeselle Dennis bei ihm anklopfte und um Zehrgeld bat. Bild: hju
Lokales
Krummennaab
11.02.2015
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Eine Ehre: Bürgermeister Uli Roth begrüßte den ersten Wandergesellen seit Beginn seiner Amtszeit im Rathaus. Dennis - von Beruf Schmied" - sagte seinen Handwerkerspruch auf und bat um ein Zehrgeld. "Nachnamen werden auf der Walz nicht genannt", erklärt der 29-Jährige dem Rathauschef.

Weiter erzählte er, dass er aus Tübingen stamme und nun auf dem Weg nach Hof sei. Er gehöre zu der Gesellenvereinigung "Freier Begegnungs-Schacht" (FBS). Drei Jahre und einen Tag lang darf er sich seinem Heimatort auf nicht weniger als 50 Kilometer nähern und muss sich durch Jobs bei Handwerksbetrieben sein Geld verdienen.

Toll findet er, dass Handys auf der Wanderschaft nicht erlaubt sind. "So kann ich die Ruhe genießen", schwärmt der Handwerker. Roth überreichte gerne das Zehrgeld, und im Wanderbuch wurde das Siegel der Gemeinde eingestempelt.
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