Hans-Werner Jakob, ehemaliger Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab, ...
Zoigl-Gutschein für den gemütlichen Teil

Der ehemalige Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab, Hans-Werner Jakob (Mitte), freut sich auf den Ruhestand. Nachfolger Bernhard Frummet (links) und VG-Vorsitzender Uli Roth überreichten die Entlassungsurkunde und einen Zoigl-Gutschein. Bild: hju
Lokales
Krummennaab
16.04.2015
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Vorsitzender Uli Roth und der neue Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab, Bernhard Frummet, überreichten Hans-Werner Jakob seine Entlassungsurkunde und das optimale Geschenk für einen Zoiglfan: einen Zoigl-Gutschein. Nach über 46 Jahren Dienstzeit durfte sich der ehemalige Geschäftsstellenleiter nun verdient zum 30. April in den Ruhestand verabschieden. Diesem Ereignis fieberte er schon seit einiger Zeit entgegen. Immer dabei, sein Maßband, mit dem er die Tage zählte.

Bewerbung 1968

Jakob hatte sich am 25. Januar 1968 bei der Gemeindeverwaltung Krummennaab beworben und wurde am 15. August eingestellt und in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen. Nach kurzer Unterbrechung durch den Grundwehrdienst Oktober 1971 bis Dezember 1972 wurde er schließlich am 1. Januar 1974 zum Verwaltungs-Sekretär befördert und stieg 1977 zum Verwaltungs-Obersekretär auf. Zum Beamten auf Lebenszeit wurde er am 1. Juni 1978 ernannt.

Mit der Urkunde vom 1. Dezember 1984 erhielt Jakob den Titel Diplom-Verwaltungswirt, mit der bescheinigt wurde, dass er die Prüfung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst bestanden hatte. Aufgrund dessen wurde er zum Verwaltungsinspektor ernannt und schließlich vier Jahre später zum Verwaltungsoberinspektor befördert. Die Spitze seiner Karriereleiter erreichte er mit dem Titel Verwaltungsamtsrat am 1. Januar 2012. Als Geschäftsstellenleiter war Jakob die rechte Hand von vielen Bürgermeistern der Gemeinden Krummennaab und Reuth. Und jeden einzelnen hat er bei der Ausübung dieses Amtes jederzeit unterstützt. Auch den Kollegen gegenüber war er stehst hilfsbereit. Die alten Hasen im Rathaus konnten sich jederzeit einen Rat holen, aber auch den Neulingen stand zur Seite.

Seine strenge Miene zeigte er zwar selten, aber vor allem dann, wenn er den Neuen aufzeigte, dass die Anwesenheitspflicht am Donnerstag bis 18 Uhr einzuhalten sei. Dennoch drückte er ein Auge zu, wenn der Arbeitstag dann doch mal ein paar Minuten eher beendet wurde. Brotzeiten mit dem Motto "in der Not isst man die Wurst auch ohne Brot" mit den Kollegen waren eine Leidenschaft von ihm, wobei er entgegen der üblichen Meinung in der Bevölkerung das Kaffeetrinken absolut abgelehnt hatte.

Könner seines Fachs

Ja, ausgekannt hatte sich Hans-Werner Jakob in seiner Verwaltung. Er besuchte viele Seminare und Weiterbildungen und war als Bauamtsleiter, Wahlleiter, Feuerwehrzuständiger und Sitzungsvorbereiter einsame Spitze. Auf jede Frage und jedes Problem wusste er eine Antwort. Nicht vermissen wird er den Sitzungsdienst. "Ob ihr's glaubt oder nicht", erwähnte Jakob lachend. "Am Ende hing mir dieser schon wirklich zur Nase raus."

Zeit wurde es, sich nun endlich auf den gemütlichen Teil im Leben zu beschränken. Uli Roth wünschte Jakob auch im Namen der gesamten Belegschaft alles Gute für den weiteren Lebensweg und vor allem eine stets stabile Gesundheit.
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