Krummennaaber Gemeinderäte beschließen erst nach Diskussionen Mitgliedschaft bei Geopark
Beitritt "mit äußerster Skepsis"

Lokales
Krummennaab
28.05.2010
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Der Geopark Bayern-Böhmen schlug der Gemeinde eine Mitgliedschaft vor. Der Verein will die vielfältigen geologischen Aspekte der Region aufbereiten und einem breiten Publikum näher bringen. Nächstes Ziel ist es, eine Zertifizierung als "Nationaler Geopark" zu bekommen.

Eine Chance geben

Der Jahresbeitrag für die Kommunen würde insgesamt 154,20 Euro betragen. Herbert Mattes meinte dazu: "Immer mehr Vereine bieten sich an. Wir sollten ihnen eine Chance geben - aber gut beobachten, ob auch etwas hängen bleibt." Auch Jakob Gallersdörfer ist sehr skeptisch, welchen Nutzen dieser Verein für die Gemeinde haben könnte: "Weshalb sollten wir Beiträge zahlen, wenn wir nichts dafür bekommen? Für touristische Zwecke sind wir außerdem schon bei der Steinwald-Allianz." Nach einiger Diskussion entschloss sich der Gemeinderat, vorerst einmal beizutreten; drei Räte gaben ihre Zustimmung allerdings "mit äußerster Skepsis".

Die Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden Thumsenreuth und Krummennaab beantragten bei der Gemeinde für die Instandsetzung der Fenster im Gemeindehaus einen Zuschuss. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 9000 Euro. Das Gremium beschloss einstimmig, 900 Euro zu gewähren.
Auch der Kindergarten St. Marien bat um Unterstützung. Er möchte einen Ausflug zum Urzeitmuseum nach Bayreuth unternehmen. Dafür gibt die Gemeinde einen Zuschuss von 150 Euro.

Michael Dötterl möchte eine Biogasanlage mit 250 Kilowatt Leistung bauen. Die Zufahrt zur geplanten Anlage ist nur ein Feldweg. Es sind also erschwerte Bedingungen, dorthin zu fahren, vor allem auch im Winter sowie auch bei der Sicherstellung des Brandschutzes. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben aber zu. Auch der Antrag von Sabrina Zahn, ein Wohnhaus in Trautenberg zu sanieren, wurde genehmigt.

Dank zum Zweijährigen

Zum Ende der Sitzung bedankte sich Bürgermeister Uli Roth für die zwei Jahre Amtszeit. "In dieser Zeit hatten wir ein hervorragendes Arbeitsklima und konnten so auch etwas schaffen." Jeder sollte auch weiterhin seine Meinungen einbringen, "denn so können wir weiterhin so gut Zusammenarbeiten."
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