"Nase voll" von Friedenfels

Lokales
Krummennaab
18.04.2015
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Nicht nur die sprichwörtlichen Königskinder konnten nicht zusammenkommen. Auch Krummennaab, Reuth bei Erbendorf und Friedenfels haben es nicht geschafft, gemeinsam eine Kläranlage auf den Weg zu bringen.

Der Gemeinderat von Friedenfels hat in seiner jüngsten Sitzung zwar eine von der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab ultimativ geforderte Zweckvereinbarung mit 8 : 5 Stimmen befürwortet, war jedoch nicht bereit, eine Grunddienstbarkeit zur Verlegung einer Druckleitung einzuräumen (wir berichteten am Freitag).

Vor allem der Friedenfelser Gemeinderat Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg (Bild), dem der Grund gehört, votierte gegen eine solche Vereinbarung, solange die Gesamtkosten nicht auf dem Tisch liegen. Von einem Bürgerentscheid war im Gremium schließlich die Rede. Die Krummennaaber und Reuther "Partner" sahen schließlich keine rechtlich gesicherte Basis für eine gedeihliche Zusammenarbeit mit Friedenfels, zogen die Notbremse und wollen das Projekt alleine stemmen.

In einer gemeinsamen Erklärung sagen die beiden Bürgermeister Uli Roth (Krummennaab) und Werner Prucker (Reuth), warum sie die Nase gestrichen voll haben vom Friedenfelser Gebahren . (Infokasten)
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