Noch einiges zu klären

Lokales
Krummennaab
16.12.2014
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Die neue Kläranlage stand im Mittelpunkt der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft. Die Entwässerungskanäle wurden auf die VG übertragen. Außerdem gibt es einen neuen Standesbeamten.

Wichtige Punkte zur Zukunft der Kläranlage standen auf der Tagesordnung der Gemeinschaftsversammlung. Es sind neue Berechnungen für die Größe der Kläranlage, der Kanalleitungen und der Regenrückhaltebecken nötig. Auch die neue wasserrechtliche Erlaubnis kann nur so erlangt werden. Die Firma Zwick legte zwei Angebote für die Berechnung der Regenüberlaufbecken in Krummennaab und Reuth vor. Die Gesamtsumme für beide Angebote beträgt 28 652,82 Euro. Die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung stimmten beiden Angeboten einstimmig zu.

Wie schon in den Gemeinderatssitzungen Krummennaab und Reuth beschlossen, sollen die Entwässerungskanäle von Thumsenreuth und Premenreuth auf die Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab übergehen. Auch die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung stimmten dem zu. Die beiden Entwässerungskanäle werden rückwirkend zum 1. Dezember übertragen.

Der neue Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab, Gerhard Streibelt, hat vom 1. bis 12. Dezember einen Einführungslehrgang für Standesbeamte absolviert. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung und der Zustimmung der Aufsichtsbehörde des Landratsamtes wird er zum Standesbeamten für den Bereich Krummennaab bestellt. Die Verwaltungsgemeinschaft ernannte ihn schon jetzt offiziell zum Standesbeamten.

Weiter wurden die Verwaltungsangestellten Julia Horn zur Kassenleiterin und Ulla Greger zur stellvertretenden Kassenleiterin ernannt. Die Versammlung verabschiedete eine neue Dienstanweisung für das Finanz- und Kassenwesen.

Abschließend hatte Vorsitzender Uli Roth noch einige Informationen parat. Er erinnerte an das Messprogramm, bei dem ein hoher Fremdwassereintrag festgestellt wurde. Die Werte 2013 waren schlimmer als 2009. Die geschätzten Einwohnerwerte (EW) zur Bemessung der Kläranlagengröße seien zu hoch. Allein Friedenfels habe 450 EW mehr als Einwohner. "Ich denke, aufgrund der Demografie brauchen wir keine solcher Überhangwerte", sagte Roth. Er sei dafür, die aktuelle Einwohnerzahl zu nehmen, die sowieso stetig abnimmt. In Angriff genommen werde die Erstellung eines Kanalkatasters auf vier Jahre. "Mit einem solchen digitalen Kataster wird die Kanalnetzverwaltung einfacher."

Der Zeitplan sieht im zweiten Quartal 2015 die fertige Entwurfsplanung vor. Im dritten Quartal folgen Angebote und im vierten Quartal könnte schon die Baustelle eingerichtet werden. Die Bürger könnten Ende 2015 mit der ersten Abschlagssumme rechnen. Die weiteren Zahlungen werden voraussichtlich im dritten Quartal 2016 und die Schlusszahlung nach Fertigstellung der Kläranlage in 2017 erfolgen. Die Unternehmenssatzung des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKu) liege zur Überprüfung vor. Die Gründung erfolgt 2015.
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