Richtig heiße Kiste

Auch eine beliebte Form der Abkühlung bei den Kindern: der Fahrtwind des Kettenkarussells.
Lokales
Krummennaab
11.08.2015
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Das 13. Bürgerfest in Krummennaab war ein Glückstreffer. Gewitter Fehlanzeige. Die paar Tropfen, die vom Himmel fielen, verdampften augenblicklich. Ein Regenbogen spannte sich am Abend als schmückende Deko über das Festgelände am Kirchenparkplatz.

Am Samstag Um 14 Uhr eröffnete Bürgermeister Uli Roth mit dem Bieranstich offiziell das Fest. Das erste Fass ging kostenlos an die Gäste. Roth dankte Festleiter Wolfgang Bauer und den vielen Helfern im Hintergrund. Ohne sie sei eine solche Veranstaltung nicht auf die Beine zu stellen. Lob ging auch an die Vereine, die den Getränke-Ausschank und die Essen-Stände perfekt bedienten.

Plätze im Schatten

Bei hochsommerlichen Temperaturen am Nachmittag suchten sich die Besucher Schattenplätze unter den großen Sonnenschirmen. In der Fahrzeughalle der Feuerwehr nahmen die Gäste an den hübsch geschmückten Tischen zum Kaffeetrinken Platz. Den wahrscheinlich angenehmsten, weil kühlsten Job, hatten die Damen des Siedlervereins. Sie verkauften aus ihren Kühltheken über 30 verschiedenste Torten und Kuchen. Draußen in den Ständen der Vereine brieten sich in der Hitze Bratwürste und Steak fast von alleine. Kühler war es bei Käse, Brezen, Makrelen, Forellen und Fischburgern. Die selbst gemachten Fischpflanzerln zogen Genießer an. Der Eiswagen war hochwillkommen. Auch Zuckerwatte, Popcorn, Gummibären und Slush-Eis gingen weg. Der TSV hatte Spielstationen aufgebaut. Auch das kostenlose Karussell für die Kleinen war immer gut besetzt.

Am späten Nachmittag öffnete das Weinzelt. Kühle Blonde gab es in der Pils-Bar. Bis zum Abend waren alle Tischgarnituren voll besetzt. Die Band "Treibhauz" ließ es krachen. Schnell füllte sich auch die Tanzfläche vor der Bühne. Junge Pärchen wagten ihre ersten Schritte, Geübte drehten sich ebenso unermüdlich zu den Hits von Abba, Austropop und den neuesten Nummern aus den Charts. Mit ihrer gelungenen Liedauswahl animierte die Band die begeisterten Zuhörer zum Mitmachen.

Bis zum frühen Morgen

Zu späterer Stunde öffnete die Bar ihre Pforten. Eine Stunde vor Mitternacht war bei der Verlosung von zwei Reisen ein Quäntchen Glück gefragt. Kurz nach Mitternacht waren die Stände leergegessen, lediglich einige wenige Bratwürste hatten eher zufällig den Ansturm überlebt. Die Krummennaaber und ihre vielen Gäste feierten bis drei Uhr am Sonntagmorgen. Festleiter Wolfgang Bauer beendete dann offiziell das Treiben in der Bar, die letzten Besucher machten sich aber trotzdem erst um halb fünf Uhr friedlich auf den Nachhauseweg.
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