Sitzung zum Saal

Lokales
Krummennaab
22.05.2015
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Die Gemeinderäte geben ihrem Arbeitszimmer ein neues Gesicht. Für 52 200 Euro wird der Sitzungssaal und die erste Etage des Krummennaaber Rathauses überarbeitet.

Im Sitzungssaal des Rathauses ging es um den Sitzungssaal: Die Gemeinderäte beschäftigen sich mit dem Umbau des Raums. Das Büro Rembeck aus Erbendorf hatte die Ausschreibungen organisiert. Ab Montag, 8. Juni, beginnen die Handwerker mit der Demontage der Holzvertäfelungen.

Die Trockenbauarbeiten, eine Akustikdecke, übernimmt die Firma ACUS-TRO zum Preis von 6598,55 Euro. Die Elektroarbeiten wird die Firma Frieser zum Preis von 8237,92 Euro ausführen. Den Heizkörperaustausch (1798,33 Euro) übernimmt die Firma Härtl & Grünbauer. Sämtliche Türen tauscht die Schreinerei Meier für 7461,30 Euro aus. Die neuen Möbel, der Sitzungstisch und die Stühle kommen von der Firma Meier aus Irchenrieth für 21 994,77 Euro. Die neuen Vorhänge aus dem Textilhaus Högl kosten bis zu 2449,36 Euro. Ein neues Geländer baut die Firma Wittmann für 2641,80 Euro auf. Die Firma Kraus aus Tirschenreuth baut die Rauchmelder ein. Alles in allem summiert sich der Umbau des Sitzungssaales und der ersten Etage (Türen, Geländer) auf 52 200 Euro. Fertig soll die Arbeit im Juli sein.

Diskussion gab es um die Möbel: die geplanten schwarzen Stühle und ein schwarzer Tisch gefielen nicht allen. "Grundsätzlich ist es eine Geschmacksfrage, aber dunkle Möbel drücken erfahrungsgemäß, und es lässt sich nicht gut damit arbeiten", sagte Johannes Grünbauer (CSU). Auch die meisten anderen Räte wünschten sich hellere Möbel, schließlich sei der Raum auch Trausaal. Das alte Wappenbild wird durch ein modernes Edelstahlwerk ausgetauscht. Die hintere Wand soll weiß gehalten und als Fläche für den Beamer genutzt werden.

Kritik äußerte Herbert Mattes bei der Aufstellung der Vergabearbeiten, da nicht überall drei Angebote eingeholt wurden. Helga Rembeck erklärte, dass viele Firmen schlichtweg kein Angebot abgegeben hatten oder bereits im Vorfeld erklärten, keine Zeit für die Aufträge zu haben. Schließlich stimmte der Rat mit einer Gegenstimme durch Herbert Mattes für das Gesamtpaket von 52 200 Euro.
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