Thumsenreuther Eisstockschützen spenden Erlös ihres Erlenweiher-Turniers dem Bau des Kirchleins
Zielsicher für die Kapelle auf dem Kohlbühl

Lokales
Krummennaab
22.02.2005
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Bereits zum fünften Male wurden in diesem Jahr die Eisstock-Ortsmeisterschaften in Thumsenreuth auf dem Erlenweiher ausgerichtet (wir berichteten). 36 Eisstockschützen aus dem ganzen Dorf, einschließlich der Winter-Camper vom Erlenweiher, nahmen an dem "Rufernturnier" teil.

Als Sieger ging die Mannschaft mit Thomas Peraus, Andreas Maderer, Manfred Krumholz und Mario Kappauf hervor. Das Team von Markus Moller, Karl Busch, Hubert Bannert und Manfred Burak belegte vor der Mannschaft mit Kurt Grünbauer, Eberhard Zwack, Hans Wurm und Christian Mattes den zweiten Platz.

Bei der Siegerehrung versprachen die Eisstockschützen, alle Siegprämien und Einnahmen aus der Veranstaltung dem Kapellenbau "auf dem Kohlbühl" zu Gute kommen zu lassen.

Bei der Spendenübergabe erklärte Thomas Peraus als Sprecher der Eisstockschützen, dass der Betrag, der ansonsten für die Jugendarbeit im Dorf gespendet wurde, in diesem Jahr gut im Bau der Auferstehungskapelle in Kohlbühl angelegt ist. Auch die Helfer verzichteten auf die Entschädigung für die eingesetzten Maschinen.

So kam ein Betrag von 125 Euro zusammen. Die spontane Spende eines Anwesenden erhöhte den Betrag. Aber auch die Wirtin Ilona Pätzold trug ihr Scherflein bei. So konnten die Vertreter des Vereins zur Errichtung und Unterhaltung einer Kapelle in Kohlbühl, Georg Neugirg und Josef Gallersdörfer, freudestrahlend einen Betrag von 200 Euro entgegen nehmen.

In seinen Dankesworten erläuterte Gallersdörfer die Bedeutung des Projekts: Die Kapelle soll für alle Christen da sein. Daher sind die bereits begonnenen Grundmauern auf die beiden Kirchen im Dorf ausgerichtet.

Die Mitglieder des Kapellenbauvereins konnten sich bereits als Steinmetze vom Meister Georg Neugirg persönlich in die Kunst des Steinhauens einweisen lassen. So fertigten sie bereits eine Vielzahl von Flossenbürger Granitsteinen zu kunstvoll gestalteten Mauersteinen um. Dazu im Kontrast stehen die zentimeterdicken Glasfugen als Mörtelersatz. Die Kapelle wird ein besonderer Ausdruck des Glaubens, schloß Gallersdörfer.

Gleichzeitig lud er zur Koordinierung der weiteren Arbeiten am Samstag, 5. März , um 19.30 Uhr in den Landgasthof Egeter in Kohlbühl ein.
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