Gemeinderat billigt Anschaffungen für fast 100000 Euro
„Mobiliar“ für den Bürgerpark

Politik
Krummennaab
20.06.2016
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Einen großen Schritt geht es weiter für den Bürgerpark. In der Gemeinderatssitzung standen die Auftragsvergabe für die Ausstattung an.

Architekt Dr. Emil Lehner erläuterte anhand einer Powerpoint-Präsentation den Ablauf der Ausschreibung. Zwei Angebote für die Schaukel, Bänke, Abfallbehälter, Maibaumvorrichtung, den Grillplatz und den Wasserspielplatz sind eingegangen. Den Zuschlag erhielt die Firma Meyer, deren Angebot bei 97 663 Euro lag.

Bürgermeister Uli Roth wies darauf hin, dass für das Sanitärhäuschen erst ein Zuschussantrag eingereicht werden muss. Die Grundstücksgrenzen der Anwohner seien fast fertig hergerichtet und Zäune aufgestellt. Die Spielgeräte für den Bürgerpark sind alle vom TÜV geprüft. "Allerdings werden wir durchaus ein Schild aufstellen, dass die Geräte auf eigene Gefahr genutzt werden dürfen", meinte Roth.

Wie bereits in vorangegangenen Sitzungen besprochen, sollen verschiedene Abschnitte der Gehwege in Krummennaab saniert werden. Dazu gehören die Bürgersteige vom Anwesen Knodt in das Untere Dorf und ab dem Anwesen Klüher bis zum Anwesen Schiml. In Thumsenreuth wird der Gehweg entlang des Anwesens Kraus erneuert. Der Auftrag fiel der Firma Braun aus Weiden zum Preis von 13 320 Euro zu.

Löcher in Straßen füllen


Mattes Herbert (FW) gab zu bedenken, dass auch die Straßen Siedlung und Am Gries sehr beschädigt sind. Er mahnte hier Ausbesserungsmaßnahmen vor dem Winter an. Roth schlug vor, die Straßen von einer Fachfirma begutachtet zu lassen. "Auch die Trautenberger Straße sollte vielleicht ausgebessert werden", ergänzte Max Sieder (SPD). Der Bauhof soll sich die vorhandenen Löcher ansehen und diese beseitigen.

Letzter Punkt auf der Tagesordnung war der Antrag auf Genehmigung eines Biogas-Blockheizkraftwerks mit Hackschnitzel- und Flüssiggasheizanlage zur Erzeugung von Strom und Wärme. Bis auf Jürgen Prölß, der persönlich betroffen ist und sich enthielt, gaben alle dem Wunsch des Landratsamtes Tirschenreuth statt.

Nach über 44 Jahren war es notwendig, dass der STC Krummennaab die Umzäunung der Tennisplätze erneuert. Die Kosten hierfür betrugen rund 13 000 Euro. Üblicherweise bezuschusst die Kommune solche Maßnahmen mit zehn Prozent. Vorgeschlagen wurden dem Gremium 1500 Euro, was es einstimmig annahm.

Der TSV Krummennaab bat um 1500 Euro als Zuschuss für die Pflege der Sportplätze. Da ein Darlehensrest in Höhe von 4400 Euro bei der Gemeinde offensteht, werden jedoch nur 700 Euro ausbezahlt. 800 Euro sollen zur Darlehenstilgung verbucht werden. Reinhard Naber (CSU), zugleich TSV-Kassier, gab bekannt, dass seine Vorstandskollegen diesem Vorschlag ebenfalls zugestimmt haben.

Ausgaben deckeln: "15 Feuerwehrleute mit Führerschein C sind genug"Zur Verbesserung der Tagesalarmsicherheit beantragte die Feuerwehr Krummennaab die Kostenübernahme für zwei weitere Führerscheinen der Klasse C (jeweils 1400 bis 1600 Euro). Dazu gab es keine Einwände. Bürgermeister Uli Roth erinnert jedoch daran, dass Verwaltungsmitarbeiter Gerhard Streibelt bereits eine solche Fahrerlaubnis besitzt und mit der Feuerwehr ausrücken würde. Wolfgang Bauer (SPD) als Kommandant erklärte, dass dies bereits im Gespräch sei und Streibelt mit eingebunden werde. Roth möchte die weiteren Ausgaben deckeln. "15 Feuerwehrmitglieder mit dem Führerschein C sind, denke ich, nun genug."

Neue Ausrüstungsgegenstände für den Atemschutz der Wehren Krummennaab und Thumsenreuth würden etwa 15 000 Euro kosten. 4879 Euro benötigten die Thumsenreuth Brandschützer dafür noch in 2016, 879 Euro die Feuerwehr Krummennaab. Der Rest soll erst 2017 eingeplant werden. Geschlossen sprach sich der Gemeinderat für die Anschaffungen aus. Auch hier möchte Roth die Ausgaben in Zukunft im Jahr bei unter 20 000 Euro deckeln. 2012 gab es für die Feuerwehren 15 810 Euro, 2013 bis 2015 jährlich über 21 000 Euro. Mit dieser Budgetlösung sollten alle zufrieden sein, meinte der Bürgermeister.

Für die Einsätze der gemeindlichen Feuerwehren erhebt die Kommune einen Aufwands- und Kostenersatz nach pauschalen Sätzen. Diese sollen in regelmäßigen Abständen angepasst werden. Die letzte Anpassung gab es 2013, die nächste soll zum 1. Januar 2017 erfolgen. (hju)
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