Kein Gemauschel

Politik
Krummennaab
05.10.2016
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Der Rechtsstreit hatte sich zweieinhalb Jahre hingezogen - und er ist höchstrichterlich zugunsten der Gemeinde Krummennaab entschieden worden. Es ging um Schadenersatz im "niedrigen sechsstelligen Bereich", den eine Firma aus den neuen Bundesländern haben wollte.

(man/hfz)) Der Vorwurf stand im Raum, dass die Kommune bei der Vergabe der Abrissarbeiten für die Porzellanfabrik gemauschelt haben soll. Das Landgericht in Weiden hat es eindeutig anders gesehen, ebenso das Oberlandesgericht Nürnberg und der Bundesgerichtshof. Bürgermeister Uli Roth gab die gute Nachricht in der jüngsten Gemeinderatssitzung hocherfreut bekannt. Roth dankte ausdrücklich den Stadtplanern Dr. Emil Lehner und Christina Lehner vom Büro SHL aus Weiden, deren "gute und wasserdichte" Arbeit, die Grundlage dafür gewesen sei, dass man den Rechtsstreit gewonnen habe.

Bürgerpark läuft


Breiten Raum nahm dann erneut die Umsetzung des Bürgerpark-Projektes ein. Stadtplaner Lehner referierte über den aktuellen Baufortschritt. Aktuell stünden vier Entscheidungen an, über die der Gemeinderat beschließen sollte. So hatte er die Planungen zur Ausführung einer Aussichtskanzel deutlich abgespeckt. Den Bürgermeister freute, dass an der grundsätzlich guten Idee festgehalten werde und es gelungen sei, die Kosten bei der Ausführung auf ein Drittel von jetzt rund 15 000 Euro zu drücken.

Gegen die Stimme von Herbert Mattes (FW) wurde das Projekt mit großer Mehrheit beschlossen. Schon vor längerer Zeit sei das Ausführungskonzept bei den LED-Leuchten geändert worden. Die Anzahl der Leuchten und die Typen sowie die neue Kostensituation wurden einstimmig auf den Weg gebracht.

Auf Anregung von zweitem Bürgermeister Reinhard Naber wurden dem Gremium Pläne für einen kleinen Springbrunnen vorgestellt, der in einer Y-förmigen Weggabelung untergebracht werden könnte. Mit der Gegenstimme von Hermann Prölß (FW) wurde auch dieses Projekt verabschiedet. Bürgermeister Roth ergänzte, dass eine Sonnenuhr auf diesem Platz sehr gut zu den beiden Solarblumen passen würde. Der Vorschlag wird realisiert.

Wlan und Wippe


Dr. Lehner führte aus, dass die Spielgeräte bestellt und Wasserleitungen verlegt wurden sowie der Platz für das Johannisfeuer gepflastert ist. Aktuell wird die Schotterrasenfläche planiert und angelegt. Es werden demnächst eine Drehwippe, ein Wasserspielplatz und eine mit Asphalt überzogene Geländemodellierung für Skater zur Verfügung stehen.

Wlan auf dem Platz soll vor allem größere Kinder und Jugendliche ansprechen. Ende Oktober sollte alles fertig sein. Ein Highlight wird die Fassadenbeleuchtung der evangelischen Kirche.
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