Ein wahrer Volltreffer

Stolz sind die Gäste auf den frisch gebackenen Europameister: Präsident Franz Brunner (rechts), Rainer Zechmayer (Dritter von rechts), Vizepräsident Franz Irrgang (Fünfter von rechts), daneben Sonja, Lisa, Thomas und Simon Weiß, Gauschützenmeister Norbert Lippert und Vizepräsident Wolfgang Bauer (vorne, links). Bild: att
Sport
Krummennaab
21.06.2016
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Ein spannender Blick zurück. Beim Empfang für Simon Weiß gab es noch einmal "Live-Bilder" vom entscheidenden Wettkampf. Repro: att

Wie ein Blitz schlug die Nachricht vom Titelgewinn von Simon Weiß in Tallinn (Estland) bei den Schützen in Thumsenreuth ein. Er war in einem äußerst spannenden Finale mit der Freien Pistole Junioreneuropameister geworden.

Thumsenreuth. Sofort reagierten die Eltern, Sonja und Thomas Weiß, und organisierten zusammen mit den Schützenkameraden der SG 1898 Thumsenreuth einen würdigen Empfang. Am Samstag war um 18 Uhr der Flieger wieder in der Heimat gelandet. Am Sonntag um 15 Uhr trafen sich die Schützen mit dem Sieger im Schützenhaus und freuten sich mit dem Medaillengewinner über den grandiosen Erfolg.

Gekommen waren auch der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, Franz Brunner, seine beiden Vizepräsidenten Franz Irrgang und Wolfgang Bauer, der Bürgermeister der Gemeinde Krummennaab, Uli Roth, Gauschützenmeister Norbert Lippert, viele Windischeschenbacher Freunde sowie seine Arbeitskollegen, die von Firmenchef Rainer Zechmayer und seiner Familie von der gleichnamigen Werkzeug- und Formenbaufirma aus Grafenwöhr-Hütten angeführt wurden. Simon Weiß macht dort eine Ausbildung zum Werkzeug- und Formenbauer.

Thomas Weiß, der stolze Vater und Trainer, begrüßte die Gäste auf das Herzlichste. Gehofft hatte man auf eine gute Platzierung, doch der Gewinn des Wettkampfes ist etwas Außergewöhnliches und muss auch spontan gefeiert werden. Simon hatte hart trainiert und war von den Trainern und Psychologen des Deutschen Schützenbundes (DSB) optimal eingestellt gewesen.

Total überwältigt


Überwältigt vom Erfolg war auch Horst Bauer, der Sportleiter von 1898 Thumsenreuth. Als Vertreter des Vereins machte er deutlich, dass ein sportlicher Erfolg vom Talent, der Förderung und vom Einsatz und Willen des Schützen abhängig sei. Er zeigte die Zusammenhänge auf und dankte dem persönlichen Trainer des Schützen, dem international erfahrenen Thomas Weiß und auch der ehemaligen Kaderschützin des Deutschen Schützenbundes, Mutter Sonja Weiß, für das Engagement und die Unterstützung ihres Zöglings.

Da die Schützen ihren Wettkampf miteinander in eine Richtung ausführen, ist der größte Gegner eines jeden Schützen der Schütze selbst. Simon war optimal vorbereitet und konnte mit der Situation hervorragend umgehen. Er sprach den Wunsch aus, dass die Erfolge sich so fortsetzten mögen und sich damit sein persönlicher Einsatz lohnt.

Präsident Franz Brunner war über den Erfolg besonders erfreut und verdeutlichte: "Die Familie ist dafür besonders wichtig." Im Landesverband konnten in der Vergangenheit nur mit Gewehrschützen besondere Platzierungen verbucht werden. Nun habe es ein Pistolenschütze an die Spitze geschafft. Anerkennend wandte er sich an die Lokalmatadoren: "Was die Thumsenreuther derzeit anpacken klappt auch." Er erinnerte an den Anbau des Schützenheims und den Aufstieg in die Bundesliga.

Laute Lobeshymnen


Auch Gauschützenmeister Norbert Lippert stimmte in die Lobeshymnen ein. Und natürlich war auch der Krummennaaber Bürgermeister Uli Roth tief beeindruckt vom großartigen Ergebnis des Aushängeschildes der Thumsenreuther Schützen.
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