Schießsport
Premiere für Thumsenreuth

Daumendrücken heißt es am Samstag, wenn die Luftpistolenschützen der SG Thumsenreuth (Bild) erstmals vor eigenem Publikum einen Bundesliga-Wettkampf ausrichten. Bild: att
Sport
Krummennaab
11.11.2016
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Thumsenreuth. Erstmals in der Vereinsgeschichte richtet die Schützengesellschaft 1898 Thumsenreuth einen Wettkampf in der 1. Bundesliga der Luftpistolenschützen aus. Nach den strengen Vorgaben des Deutschen Schützenbundes reichen die Zuschauerplätze im neu erweiterten Schützenheim nicht aus. Daher hat der Verein für Samstag, 12. November, die Turnhalle in Krummennaab angemietet.

Vorstand Heinz Kraus hat den Saisonhöhepunkt mit seinem Team generalstabsmäßig durchgeplant. Am Wettkampftag werden bereits um 7 Uhr die Schießstände installiert. Anschließend nimmt diese ein Sachverständiger ab. Ab 11 Uhr wird die Halle für Zuschauer und Interessierte geöffnet. Um 13 Uhr beginnen die Vorbereitungen der Gastmannschaften mit einem Probetraining. Die Wettkämpfe selbst beginnen um 16 Uhr.

Zunächst treten die Schützen von Dynamit Fürth gegen Willmandingen (Landkreis Reutlingen) an. Bei Fürth stehen ein Italiener und zwei Schweizer Schützen unter Vertrag. Für Wilmandingen sind ein Serbe, ein Österreicher und ein kroatischer Meisterschütze gemeldet. Um 17.30 Uhr treffen die Mannschaften aus Waldenburg (Baden-Württemberg) und der Hauptschützengesellschaft München aufeinander. Auf der Liste der Waldenburger finden sich ein bulgarischer und ein portugiesischer Schütze - bei den Münchnern stehen zwei Bulgaren, ein Serbe und ein Ukrainer auf der Setzliste.

Um 19 Uhr schießt die SG Thumsenreuth gegen Ludwigsburg (nördlich von Stuttgart). Auf der Starterliste der Ludwigsburger finden sich zwei Französinnen und ein Serbe. Es werden also international hochkarätige Schützen in Krummennaab erwartet. Da es in Europa keine vergleichbar hochwertige Liga gibt, gilt die Luftpistolen-Bundesliga auch international als Maßstab. Die Wettkämpfe versprechen eine besondere Brisanz, da im Kampf der HSG München gegen die Schützengilde Waldenburg eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft fallen kann. Für die Heimmannschaft geht es um den Verbleib in der höchsten Liga des Deutschen Schützenbundes. Daumendrücken ist daher angesagt.

Die Zuschauer können die Wettkämpfe auf Großleinwänden ständig mitverfolgen.
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