Schießsport
Schützen im Pech

Sport
Krummennaab
27.10.2016
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Auch das zweite Wettkampfwochenende in der ersten Bundesliga der Luftpistolenschützen war für die Thumsenreuther Mannschaft nicht von Erfolg gekrönt. Dieses Mal musste die Mannschaft nach Kirchheim bei Stuttgart anreisen.

Thumsenreuth. Sonja Weis, die Nummer eins der Mannschaft, wollte von München aus anreisen. Der Start gegen den mehrfachen Deutschen Meister Schützengilde Waldenburg, war für 17.30 Uhr geplant. Doch Weiß steckte bei Günzburg im Stau auf der Autobahn von 14 bis 18 Uhr fest. Die Mannschaft hoffte bis zum Schluss auf den Einsatz der Topschützin. Doch daraus wurde nichts. Horst Bauer musste deshalb in die Bresche springen.

Die Nerven lagen bei den Thumsenreuthern blank. Lukas Spachtholz musste gegen Abdullah Ustaoglu, einen bekannten Meisterschützen, antreten. Nach der ersten Serie von 95 Ringen führte Spachtholz noch, doch dann kam der Einbruch und er verlor mit 366:378 Ringen. Mannschaftsführer Karl Greger hatte es mit Phillip Käfer zu tun. Auch er hatte keine Chance (355:381). Der Deutsche Meister Simon Weiß unterlag Andreas Schneider klar mit 370:378. Ohne jegliche Chance war Ersatzschütze Horst Bauer. Sein Gegner Tobias Backes war einfach um Klassen besser (342:382). Eine Chance auf einen Einzelpunkt hatte Bernhard Stock auf Platz fünf. Nach einer Serie von 88 Ringen legte er sich ordentlich ins Zeug und nach der dritten Serie führte er knapp mit zwei Ringen. Doch dann ging nichts mehr. Er schaffte nur noch 88 Ringe, davon nur zwei Siebener und zwei Achter. Sein Gegner aber trumpfte auf und siegte mit 360:360. Die Mannschaftspunkte gingen nach Waldenburg.

Im zweiten Wettkampf ging es gegen den Schützenverein Altheim-Waldhausen. Sonja Weiß lag gegen den Schweizer Nationalschützen Andreas Riedener nach der ersten Serie mit 96:95 Ringen in Führung. Doch dann legte der Eidgenosse ordentlich nach und beendete den Wettkampf mit 382:376 Ringen. Lukas Spachtholz fühlte sich gut: Er ließ bereits von Beginn an seinem Gegner Holger Haile keine Chance und holte den Punkt mit 377:365 Ringen. Schnell bemerkte Karl Greger, dass er mit Martina Sagaser eine gleichstarke Gegnerin hatte. Doch trotz aller Mühe musste er sich knapp mit 367:371 geschlagen geben.

Simon Weiß hatte Phillip Wetzel von Beginn an im Griff und schlug ihn mit 375:371 Ringen. Bernhard Stock nahm sich für jeden Schuss sehr viel Zeit, das Ergebnis war nicht schlecht. Mit 95:91 führte er gegen Günther Schwarz. Doch dann hatte er ein Zeitproblem. Für die letzten 14 Schuss hatte er nur noch 12 Minuten übrig. Er büßte seinen Vorsprung ein und musste am Ende mit einer 82er Serie Federn lassen. Den Punkt gab er mit 354:364 Ringen ab. Somit hatten die Thumsenreuther Schützen wieder keinen Mannschaftspunkt auf dem Konto verbuchen können. Die Thumsenreuther sind nach den beiden Niederlagen Tabellenletzter.
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