"Februartöne"-Konzert
Quer durch die Musikrichtungen

Der Zitherclub (vorne), dahinter die Quersinger mit Projektband (links) sowie die Querbläser begeisterten mit ihrem Auftritt in der katholischen Kirche. Bilder: den (2)
Vermischtes
Krummennaab
29.02.2016
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Es war ein Konzert, das unter die Haut ging. Für ihren Auftritt hatten die Quersinger und Querbläser aus Krummennaab sowie der Zitherclub Erbendorf den Monat Februar als Namensgeber gewählt. Entsprechend hieß auch das Stück, mit dem die Quersinger die Zuhörer in der katholischen Kirche willkommen hießen, "Februartöne". Durchs Programm führte Carola Schraml.

Die vier Querbläser intonierten auf der Empore eine Gigue, einen Tanz aus dem 17. und 18. Jahrhundert, an. Eine Motzart-Weise - die nichts mit Wolfgang Amadeus Mozart zu tun hat - stimmte Veronika Hille am Hackbrett mit ihrem Zitherclub an. Ein echter Quersinger war das Stück "Prise Glück". Verena Hederer hatte den Text geschrieben, Angelika Hederer die Noten für die Sängerinnen, Franziska Zahn die für das Klavier.

Passend zum Wetter verlas Rudolf Arndt sein selbst geschriebenes Gedicht "Ein trüber Tag". Cat Stevens berührenden Song "Father and Son" meisterten die Querbläser bravurös. Schraml erklärte, dass Sonne und Regen zusammen gehören. Dies zeigte sich im folgenden Musikblock. Mit "Tears in Heaven" von Eric Clapton, dargebracht mit Hackbrett, Zither, Kontrabass, Schifferklavier und Gitarre, verzauberte der Zitherclub.

Härtere Töne gab es von den Quersingern. Mit ihrer Projektband boten sie "Nothing else matters" von Metallica. Mit dem ersten Nummer-Eins-Hit von Queen, "Bohemian Rhapsody", begeisterten wiederum die Querbläser. Für ihre Jazz-Improvisation von "In the Hall of the Mountain King" von Edvard Grieg erntete Franziska Zahn am E-Piano den Applaus der Zuhörer. Arndt verglich in seinem Gedicht "Frühlingdenken" das Singen mit einem heiteren Frühlingstag. Einen weiteren Hit lieferte der Zitherclub mit Stings "Field of Gold".

"Bei der Reise durch die Musik in einer Kirche dürfen Gospels nicht fehlen", kündigte Schraml "Go down, Moses" von den Quersängern an. Mit dem "Jazz Quartett" wechselten die Querbläser von fröhlich zu schwermütig und präsentierten die vier rhythmisch sehr unterschiedlichen Stücke. Mit einem lauten "Yeah!" beschlossen die Quersinger "I will sing of the Mercy of the Lord". Mit Abbas "Thank you for the Music" bedankten sich die Quersinger bei den Zuhörern, mit einem Blumenstrauß bei Chorleiterin Angelika Hederer.

Bei "Das wünsch ich dir" zauberten die Sängerinnen ein "letztes Lächeln" auf die Gesichter ihrer Gäste. Der Zitherclub verabschiedete sich mit einem Walzer. Mit Ovationen verlangten die begeisterten Zuhörer nach mehr. Die Musiker ließen sich nicht lange bitten, auch die Querbläser reihten sich im Massenchor mit ein. Gemeinsam entließen alle Musiker mit "Hymn" ihre Zuhörer, bei einer weiteren Zugabe setzte sich Angelika Hederer bei "The Rose" ans Klavier. Mit den "Irischen Segenswünschen" klangen die "Februartöne" aus.
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